Herthas Cheftrainer Pál Dárdai zeigte sich mit dem Spiel von Vladimír Darida in der Vorwoche gegen Hoffenheim (1:1) ganz und gar nicht zufrieden. Im darauffolgenden Spiel setzte der Übungsleiter wieder auf den Tschechen – und durfte sich über eine gute Leistung freuen.


„Ich habe danach mit ihm geredet“, erklärt Pál Dárdai im kicker auf die Hoffenheim-Leistung seines Schützlings Vladimír Darida angesprochen. Dass der Tscheche gegen Leverkusen (2:0) nicht in der Startelf steht, zog Dárdai nie in Betracht: „Auch wenn es letzte Woche nicht gut aussah - ihn sofort rauszunehmen, damit machst du einen Spieler kaputt. Für mich war klar: Ich bringe ihn noch mal, das wird schon.“

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Vladimír Darida (r.) überzeugte gegen Leverkusen



Dárdai sollte mit seiner Entscheidung, auch gegen die Werkself auf Darida zu setzen, richtig liegen. „Gute Passquote, große Laufbereitschaft, Torvorlage - das sind seine Qualitäten, die soll er zeigen und die hat er gezeigt“, lobt Herthas Trainer den Tschechen und rät ihm: „Er soll wenig Körperkontakt nehmen.“ Wegen einer Knieoperation fiel Darida zuletzt mehrere Wochen aus..


Mit seiner Vorlage zur 1:0-Führung durch Valentino Lazaro vermittelte Darida, dass in den kommenden Wochen wieder mit ihm zu rechnen ist. Der Österreicher freute sich indes über sein erstes Tor im Dress der Alten Dame. „Ich habe darauf gewartet. Dass es am Geburtstag meiner Mama so weit war, war perfektes Timing“, so Lazaro, der zuvor bereits fünf Vorlagen für seine neuen Mannschaftskollegen beisteuerte.