Das Comeback des ersten HSV-Torschützen dieser Saison rückt immer näher. Wie Trainer Bernd Hollerbach verriet, wird Nicolai Müller in absehbarer Zeit wieder mit dem Ball trainieren können. Vor etwa einem halben Jahr hatte er sich beim Torjubel einen Kreuzbandriss zugezogen.


​Als er in dieser Saison zum ersten Mal traf, durfte der Hamburger SV noch von einer starken Saison träumen. Im Auftaktspiel gegen den FC Augsburg war es Nicolai Müller, der das frühe 1:0 im Volksparkstadion erzielen konnte. Während sich die Mannschaft des damaligen Trainers Markus Gisdol über den ersten Dreier in drei Spielen freuen durfte, war dem Siegtorschützen nicht zum Feiern zumute.

Ausgerechnet ​beim ​Jubeln nach seinem Treffer hatte sich Müller die folgenschwere Kreuzband-Verletzung zugezogen. Unnötiger und ärgerlicher hätte es für ihn kaum kommen können. Inzwischen aber dürfte Gras über die Sache gewachsen sein. 


"Ich hoffe, dass er bald wieder eine Alternative für uns ist"


Der 30-Jährige hat allen Grund nach vorne zu blicken, wie Bernd Hollerbach gegenüber der MOPO bestätigte: "Es geht stetig bergauf. Auch das Knie zeigt mittlerweile keine Reaktion mehr. Alles ist in Ordnung. Ich denke, in zwei Wochen kann er wieder an den Ball gehen."

Hamburger SV v FC Augsburg - Bundesliga

Erst der Jubel, dann der Schock: Am 1. Spieltag verletzte sich Müller schwer.



Was zunächst nach einem relativ langen Weg klingen mag, kann laut des Hamburg-Coaches "schnell gehen". Sollte das Training mit dem runden Leder am Fuß nach Plan verfolgen, hofft Hollerbach, "dass er bald wieder eine Alternative für uns ist". Und vielleicht klappt es mit Müller an Bord ja auch wieder mit dem Siegen. Nur beim Torjubel sollte er sich ab sofort etwas zurückhalten.