Die Auslosung des DFB-Pokal-Halbfinals bescherte dem FC Schalke 04 ein Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Im Kampf um das Ticket für Berlin präsentierten sich die Verantwortlichen beider Klubs selbstbewusst, wenngleich sich die Königsblauen aufgrund des Heimrechts im Vorteil sehen.


Christian Heidel ist trotz des unangenehmen Gegners guter Dinge, wenn er auf die vorletzte Hürde auf dem Weg zum Pokalsieg blickt. "Eintracht Frankfurt und auch wir haben unser Wunschlos fürs Halbfinale bekommen. Wir spielen gegen den aktuellen Tabellenvierten der Bundesliga – das wird eine ganz schwierige Aufgabe. Gemeinsam mit unseren Fans wollen wir die Chance nutzen, ins Endspiel nach Berlin zu kommen", zitiert die ​offizielle S04-Webseite den Sportvorstand.

Eintracht Frankfurt v FC Schalke 04 - Bundesliga

In der Bundesliga traf Naldo zuletzt gegen Frankfurt in der Nachspielzeit zum 2:2.


Auch Trainer Domenico Tedesco lobte die Entwicklung des Halbfinal-Kontrahenten: "Bei den drei Teams (​das andere Spiel bestreiten Bayer Leverkusen und Bayern München; Anm. d. Red.) war es schon vorher klar, dass es ein hochkarätiger Gegner werden wird: Eintracht Frankfurt ist ein zusammengewachsenes, robustes Team mit Qualität, das zu Recht im obersten Tabellendrittel der Bundesliga steht."


Oczipka warnt vor Frankfurts Auswärtsstärke


Für Schalkes Bastian Oczipka wird es gegen die Eintracht zum Wiedersehen mit dem Ex-Klub kommen. Der 29-Jährige warnte zugleich vor der Auswärtsstärke der Hessen: "Ich freue mich tierisch auf das Duell mit meinen ehemaligen Mitspielern. Manch einer mag vielleicht denken, dass ein Heimspiel gegen Frankfurt das beste Los ist, das uns passieren konnte. Aber gerade auswärts ist die Eintracht sehr stark."

Bei Eintracht Frankfurt wurde das Los mit gemischten Gefühlen entgegengenommen. So erklärte etwa Cheftrainer Niko Kovac laut der ​Eintracht-Homepage: "Natürlich hätten wir gerne ein Heimspiel gehabt. Aber im vergangenen Jahr hatten wir auch ein schweres Auswärtsspiel, das wir gewonnen haben."Für Sportvorstand Fredi Bobic ist der Name des Gegners ohnehin zweitrangig: "Egal gegen wen, egal wo. Unser Ziel bleibt das gleiche: Berlin."