​Eigentlich war Peter Stöger nur als Übergangslösung bis zum Ende der Saison vorgesehen. Inzwischen hat sich das Blatt aber anscheinend gewendet. Da der Ex-Kölner als BVB-Trainer noch kein Spiel verloren hat, könnte sich Hans-Joachim Watzke gut vorstellen, mit dem Österreicher zu verlängern. "Wir wären schön blöd, wenn wir das nicht weitermachen würden", so Watzke auf Sky.


Im Rahmen der Sky-Sendung ​Wontorra - der KIA Fußball-Talk überraschte Hans-Joachim Watzke am Sonntagvormittag mit der einen oder anderen Neuigkeit. Dazu gehört auch die Vertragssituation um Peter Stöger. Inzwischen ist nämlich ​nicht mehr davon die Rede, dass der Trainer seinen Stuhl im Sommer definitiv räumen wird.

"Peter Stöger hat noch kein Spiel verloren. Wenn er auch weiterhin keins verliert, wären wir ja schön blöd, wenn wir das nicht weitermachen würden", erklärte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund. Allerdings räumte Watzke ein, dass man "erstmal mit Peter Stöger sprechen" müsse. 


"Wir haben jetzt wieder eine Vertrauensbasis, wie wir sie auch unter Klopp hatten"


Erst im Dezember hatte der ehemalige Kölner das Amt beim damals schwächelnden Westfalen-Klub übernommen. Seit diesem Zeitpunkt hat sich die Punkteausbeute der Schwarz-Gelben deutlich verbessert. Vier Siege und drei Remis konnte der Österreicher einfahren.

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Kann Stöger irgendwann eine ähnliche Bedeutung wie einst Klopp erlangen?


Offensichtlich haben die Dortmunder mit Stöger genau den richtigen Mann gefunden, wie Watzke bereits nach so kurzer Zeit bestätigen konnte: "Wir haben jetzt wieder eine Vertrauensbasis, wie wir sie auch unter Jürgen Klopp hatten. Klar, das waren sieben Jahre, da sind auch gewachsene Freundschaften entstanden. Aber die Qualität des Vertrauens zueinander und die Dinge, die unter uns besprochen werden, und auch unter uns bleiben, das ist außergewöhnlich gut."