​​Das Topspiel gegen den FC Schalke 04 (2:1) war für Bayern Münchens Linksverteidiger David Alaba ein ganz besonderes.Der 25-Jährige feierte im Duell gegen 'Königsblau' seinen 200. Einsatz in der Bundesliga und freute sich nach der Partie über diese Marke.

Am zehnten Februar 2010 traf David Alaba erstmalig in Erscheinung. Der damals 17-Jährige feierte beim 6:2-Erfolg über die Spielvereinigung Greuther Fürth im DFB-Pokal Viertelfinale sein Debüt für den Rekordmeister, als er in der 59. Minute für den Ukrainer Anatoliy Tymoshchuk eingewechselt wurde. Seitdem folgten 288 weitere Einsätze für den Österreicher, der sich über die Jahre auf der linken Abwehrseite zum Stammspieler entwickelte und aus dem Kader des FC Bayern mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist.

​In der jüngeren Vergangenheit ebbten Alabas Leistungen jedoch ein wenig ab. In der Offensive gelang ihm immer weniger, in der Defensive leistete er sich immer wieder einige Patzer. Allerdings wurde er im vergangenen Jahr immer wieder von kleineren Verletzungen zurückgeworfen, die ihn nie so recht seine Bestform erreichen ließen. Daher wurde Alaba den Erwartungen nur selten gerecht, ließ Spritzigkeit und Tempo vermissen.

​Unter Jupp Heynckes ändert sich das Bild jedoch wieder ein wenig - so auch in der gestrigen Partie gegen Schalke. Alaba war agil, suchte immer wieder den Weg nach vorne und leitete den 1:0-Führungstreffer durch Robert Lewandowski ein. In der Defensivarbeit steigerte er sich wieder, leistete sich dennoch die ein oder andere Nachlässigkeit. Insgesamt war es der 24. Einsatz für Alaba in dieser Saison, neun Spiele verpasste er verletzungsbedingt. Der 16. Einsatz in der Bundesliga bedeutete seine 200. Partie im Oberhaus.

​​Nach seinem Jubiläum in der Bundesliga zeigte er sich glücklich: "Ich fühle mich so glücklich und stolz über mein 200. Bundesligaspiel. Ich danke Gott für diese Gelegenheit und euch alle für eure unglaubliche Unterstützung."

​In München wird man derweil hoffen, dass die Formkurve von Alaba in den kommenden Wochen weiterhin nach oben zeigt. Wenn Alaba bei 100 Prozent ist, sorgt er für seine Laufwege in der Offensive für noch mehr Gefahr im Angriffsspiel der Münchner und ist dazu in der Defensive zweikampfstark und nur schwer auszuspielen. Der Vertrag des mittlerweile 25-Jährigen läuft noch bis 2021, demnach dürften noch einige Spiele dazukommen - und vielleicht schon bald die Marke von 300 Bundesligaspielen fallen.