FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - FEBRUARY 10: Ante Rebic of Frankfurt celebrates after he scored a goal to make it 1:0, with Timothy Chandler of Frankfurt (r), during the Bundesliga match between Eintracht Frankfurt and 1. FC Koeln at Commerzbank-Arena on February 10, 2018 in Frankfurt am Main, Germany. (Photo by Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images)

Eintracht Frankfurt: 7 Erkenntnisse vom Sieg gegen den 1. FC Köln

22 Spieltage, Platz Vier. Die Eintracht aus Frankfurt spielt eine bockstarke Saison und konnte sich auch gegen den trotzigen Abstiegskandidaten 1. FC Köln mehr oder minder souverän mit 4:2 durchsetzen. Sieben Erkenntnisse lassen sich aus dem Erfolg ziehen: 

1. Marius Wolf überzeugt - egal auf welcher Position

Marius Wolf ist das Gesicht der Frankfurter Erfolgsstory. Der Youngster kam von der Hannoveraner Bank in die Banken-Metropole und startet bei der SGE so richtig durch. Gegen Köln spielte der Shootingstar offensiver als gewohnt. Dieser Umstand tat seiner Effektivität keinen Abbruch: Mit einer Vorlage und einem Treffer avancierte Wolf zum Matchwinner.

2. Da Costa etabliert sich in der Startelf

Danny da Costa kam in der laufenden Saison verletzungsbedingt erst zu sieben Pflichtspieleinsätzen für die Eintracht aus Frankfurt. Doch der flinke Außenverteidiger ist wieder fit und scheint sich auf Anhieb in der Startformation von Niko Kovac festzubeißen. In den letzten beiden Pflichtspielen ging da Costa jeweils über die vollen 90 Minuten. Durch seine Einsetzung kann es sich Eintracht-Coach Kovac erlauben, Wolf etwas offensiver aufzubieten. 

3. Die Kaderbreite funktioniert

Nach einer guten Saison nahm sich Eintracht Frankfurt im Sommer vor, in die qualitative Kaderbreite zu investieren. Das gelang der SGE trotz begrenzter Mittel hervorragend. Trainer Niko Kovac kann ohne Bedenken Spieler aus der zweiten Reihe auf den Rasen schicken - aktuell liefern die 'Adler' durch die Bank ab. Selbst das Fehlen von Sebastien Haller in der Startformation konnte die Eintracht kompensieren. 

4. Standardtraining zahlt sich aus

Zwei der vier Frankfurter Tore fielen gegen den 1. FC Köln nach einem ruhenden Ball. Das ist gewiss kein Zufall: "Bei den Standardsituationen heute hat sich das Training ausgezahlt", erklärte Marius Wolf, der den Treffer von Marco Russ vorbereitete. "Wir versuchen, bestimmte Spielschemen zu trainieren", schob Wolf nach. 

5. Rückkehr zur Heimstärke

Schwach ist die Eintracht aus Frankfurt in der laufenden Saison vor allem vor heimischem Publikum. Läppische 15 Zähler konnte die SGE in bis dato elf Heimspielen einfahren. Momentan hat Frankfurt zuhause aber einen Lauf, drei Siege und ein Unentschieden stehen seit dem Jahreswechsel auf der Haben-Seite. 

6. Torgefahr aus der Defensive

Sebastien Haller auf der Bank, wer macht dann die Tore für Frankfurt? Die Antwort auf diese Frage beantwortete das Innenverteidiger-Duo Marco Russ und Simon Falette. Die Defensivspezialisten konnten sich beide in die Torschützenliste eintragen und die drei Punkte für die SGE sichern.

7. Frankfurt setzt sich in der Spitze fest

Mehr als nur eine Momentaufnahme. Die Eintracht aus Frankfurt kann sich mit dem 4. Platz nach 22 Spieltagen nachhaltig in der Spitzengruppe der Bundesliga festsetzen. In den vergangenen 20 Spielen sammelte die SGE 35 Punkte, ist damit hinter dem FC Bayern München die zweitbeste Mannschaft der Bundesliga im angesprochenen Zeitraum. Keine Frage: Mit der Eintracht ist zu rechnen.