Der FC Schalke 04 musste sich am 22. Spieltag der Bundesliga-Saison dem FC Bayern München mit 2:1 geschlagen geben. Ein geknickter Christian Heidel sah ein Spiel auf Augenhöhe - und ärgerte sich über die verpasste Gelegenheit, den Bayern Punkte abzuluchsen. 


Außer Spesen nichts gewesen. In einem tollen Bundesliga-Spiel musste sich der FC Schalke 04 dem FC Bayern München mit 2:1 geschlagen geben. Für die 'Knappen' lag ein Punktgewinn in der Allianz Arena im Rahmen des Möglichen. Dementsprechend enttäuscht war Schalkes Sportvorstand, Christian Heidel: "Wir sind sehr enttäuscht", wird er von der AZ zitiert. "Wir waren heute wirklich auf Augenhöhe und hätten das Spiel nicht verlieren müssen."


Heidel nimmt Fährmann in Schutz


Vor der Partie wurde der FC Schalke 04 als klarer Außenseiter (und teilweise bereits als sicherer Verlierer) gehandelt. S04-Trainer Domenico Tedesco stellte aber bereits vor dem Spiel klar, ​dass man in München punkten möchte. Und siehe da: Die 'Knappen' spielten gegen den Rekordmeister einen starken Ball und brachten den FCB an den Rand eines Punktverlusts. 

Ausschlaggebend für die Niederlage war unter anderem die maue Leistung von Schlussmann Ralf Fährmann, dem sonst so sicheren Keeper der Schalker. "Ralf ist ein erfahrener Torwart, damit kommt er klar. Er hat uns schon so viele Spiele gerettet, da nehmen wir ihm einen schlechten Tag nicht übel", stellte Christian Heidel allerdings unmissverständlich klar. "Beim ersten Gegentor lasse ich den Ball unglücklich nach vorne abprallen, beim Zweiten spekuliere ich auf einen Pass nach Innen. Das hätte ich gegen Thomas Müller natürlich nicht machen dürfen. Es waren zwei bittere Gegentore. Wir haben es sehr gut gemacht und waren nahe dran, ein zweites Tor zu machen und hatten auch einige sehr gute Möglichkeiten im gegnerischen Strafraum", zeigte sich Fährmann einmal mehr selbstkritisch.


So weh der Punktverlust nach einer tollen Leistung auch tut, auf Schalke darf man sich auf den Endspurt der Bundesliga-Saison freuen. Denn die 'Knappen' haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie aktuell sogar den FC Bayern München ärgern können.