Erst der ​Pokalsieg gegen Mainz 05, dann der Ligasieg gegen den 1. FC Köln: Eintracht Frankfurt hat sich binnen weniger Tage zum „Karnevalsschreck“ der Liga entwickelt. Beim 4:2-Sieg über die Geißböcke zeigte die Kovac-Elf einmal mehr, dass mit ihr im Rennen um die Europapokalplätze zu rechnen ist.


Dabei hatte die Partie nach etwa einer Stunde durchaus das Potential zu kippen. Simon Terodde hatte für wackere Kölner per Elfmeter ausgeglichen und die Commerzbank-Arena somit zumindest kurzzeitig verstummen lassen. Allerdings nur rund zwei Minuten: Dann köpfte Marco Russ eine Freistoßflanke von Marius Wolf in die Maschen des Gästetors und nahm den Geißböcken somit schnell wieder jeden Wind aus den Segeln.

Eine Phase, auf die Niko Kovac zu Recht stolz war. „Die Reaktion der Mannschaft zeigt auch die Einstellung der Jungs“, gab der 46-Jährige laut Hessenschau im Nachgang der Begegnung zu Protokoll. "Es war eine gute Leistung der Mannschaft, bei drei Spielen in einer Woche. Sie hat Moral und Kampfkraft gezeigt.“


Das Wort Europapokal würde Kovac von sich aus vermutlich erst in den Mund nehmen, wenn die Qualifikation fest steht. Dennoch weiß Kovac um die Qualitäten seiner Mannschaft: "Die Jungs glauben an sich. Sie wissen, was sie können, was sie leisten und das Ergebnis gibt ihnen dann Recht. Die Mannschaft hat Potential."

Nach der turbulenten Woche mit versöhnlichem Ende gab Kovac seiner Mannschaft nun drei freie Tage, um körperlich wie mental ein wenig herunterzufahren. Am Montag in einer Woche steht dann die Begegnung mit RB Leipzig an. Und somit ein echtes Spitzenspiel.