Wenn der FC Bayern am Samstagabend (18:30 Uhr) Schalke 04 empfängt, treffen zwei Trainer-Generationen aufeinander. Domenico Tedesco und Jupp Heynckes trennen 40 (!) Jahre – vor dem Duell mit den Münchenern betonte der Knappen-Coach, dass Heynckes ein absolutes Vorbild für ihn sei. Auch S04-Manager Christian Heidel ist von der Arbeit des 72-jährigen Übungsleiters angetan.


Domenico Tedesco und Christian Heidel bewundern Jupp Heynckes. Der 72-Jährige, der die Münchener nach wackligem Saisonbeginn auf imposante Art und Weise wieder zurück in die Erfolgsspur geführt hat, sei für den Schalker Chefcoach „jemand, zu dem ich aufsehe“. Es mache zudem den Anschein, dass Heynckes „einen super Zugang zu den Spielern hat und dass er menschlich top ist“.

Auch der Sportdirektor der Knappen, Christian Heidel, outete sich vor dem Duell mit dem deutschen Rekordmeister, als absoluter Fan des erfahrenen Trainer-Dinos: „Er war mein Idol in Kinderzeiten, als ich noch Fan von Borussia Mönchengladbach war. Damals war es noch nicht so in, dass man mit Trikots herumgelaufen ist. Aber ich hatte damals eines mit der Nummer elf von Heynckes.“


Heidel weiter: „Jupp Heynckes hat die überragende Fähigkeit, mit dieser Ansammlung von internationalen Topstars umzugehen. Die Jungs hören einfach auf ihn. Er hat diese Ausstrahlung, diese Aura und deshalb ist er für Bayern ein Glücksgriff.“

Am Samstag darf Tedesco sein Trainer-Vorbild dann endlich kennenlernen, denn um 18:30 Uhr steigt das Bundesliga-Topspiel zwischen Königsblau und dem deutschen Rekordmeister. Eine ganz besonderes Spiel wird es derweil für Leon Goretzka, der bereits einen Vorvertrag bei den Bayern unterschrieben hat: Natürlich brennt Leon auf diese Partie. Es ist eine große Aufgabe bei den Bayern und das pusht ihn.“