Beim VfL Wolfsburg läuft es momentan gar nicht rund. Nur eins der letzten sieben Bundesligaspiele konnte gewonnen werden, im Duell mit dem FC Schalke zog man zudem am Mittwoch den Kürzeren und ist nun auch nicht mehr länger im DFB-Pokal vertreten. Am kommenden Wochenende wartet mit dem SV Werder Bremen ein direkter Kandidat im Abstiegskampf – VfL-Mittelfeldstratege Maximilian Arnold fordert derweil mehr Aggressivität von seinen Mitspielern.


Nachdem man sich in der Vorsaison mit Ach und Krach vor dem Absturz in die zweite Liga bewahrte, stellte man in Wolfsburg die Weichen für den Angriff auf das obere Tabellendrittel. Eine Seuchensaison, wie die im Jahr 2016/17, sollte der Vergangenheit angehören, doch nach 21 Spieltagen und 24 Zählern ist festzustellen: Das war wohl nichts!


Die Niedersachsen stecken wieder mitten im Abstiegskampf. Mit zwölf Punkteteilungen sind die Wölfe zudem die Unentschieden-Könige der Liga, lediglich viermal reichte es am Ende für einen Dreier.


"Müssen ein sehr ekliges Team auswärts sein"


Vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsabstiegsrang sind das Resultat einer durchweg verkorksten Saison – weshalb am Sonntag in Bremen auch Einiges auf dem Spiel steht.

„Wir müssen in der Liga resolut und robust zu Werke gehen. Müssen ein sehr ekliges Team auswärts sein“, nahm Mittelfeldregisseur Maximilian Arnold seine Mannschaft in die Pflicht. 


Mit dem SV Werder wartet am Wochenende zudem ein Gegner, der sich gerade – trotz Pokalniederlage – wieder im Aufschwung befindet: Fünf Zähler, das ist die aktuelle Punkteausbeute der Rückrunde, ferner spielen die Weser-Kicker einen wirklich ansehnlichen Fußball.


Ob am Sonntag letztlich etwas Zählbares herausspringt, bleibt abzuwarten. Äußerst schmerzhaft dürften derweil ganz klar die Ausfälle von Yannick Gerhardt (Sprunggelenk) und Marcel Tisserand (Muskelverletzung) sein.