HAMBURG, GERMANY - FEBRUARY 04:  Bernd Hollerbach, head coach of Hamburg looks on during the Bundesliga match between Hamburger SV and Hannover 96 at Volksparkstadion on February 4, 2018 in Hamburg, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Hamburger SV: Die voraussichtliche Aufstellung in Dortmund

Nach zwei Remis zum Auftakt will Hamburg endlich den ersten Sieg unter Bernd Hollerbach. Auswärts in Dortmund wird das kein leichtes Unterfangen, im Signal-Iduna-Park hat der HSV allerdings schon öfters überrascht. Das soll auch morgen gelingen  - voraussichtlich mit diesen elf Spielern:

1. Christian Mathenia

Dass Bernd Hollerbach den früheren Darmstädter wieder zur Nummer 1 gemacht hat, hat sich bisher absolut ausgezahlt. Besonders gegen Hannover hielt Mathenia überragend und war einer der Garanten dafür, dass es am Ende zu einem Punkt gegen den Aufsteiger reichte. 

2. Gotoku Sakai

Die letzten beiden Spiele unter Markus Gisdol musste sich der Kapitän des HSV komplett von der Bank aus ansehen, seit dem Trainerwechsel ist er wieder gesetzt. In Dortmund wird er wohl auf der rechten Seite der Dreierkette beginnen. 

3. Gideon Jung

Unabhängig vom Trainer ist Jung unumstrittener Stammspieler in Hamburg und verpasste erst drei Partien (zweimal Rotsperre, gegen Hannover verletzt). Da er seine Rückenprobleme wohl rechtzeitig in den Griff bekommt, wird er beim BVB beginnen und höchstwahrscheinlich den gesperrten Papadopoulos in der Abwehrzentrale vertreten.

4. Rick van Drongelen

Links in der Dreierkette wird - wie unter dem neuen Coach bisher immer - Rick van Drongelen verteidigen. Auch wenn sein voraussichtlicher Gegenspieler Christian Pulisic in letzter Zeit nicht besonders gut in Form ist, gibt es sicherlich dankbarere Aufgaben, als gegen den quirligen Amerikaner spielen zu müssen. 

5. Dennis Diekmeier

Der Dauerläufer wird die rechte Außenbahn beackern. Angesichts des Gegners kommen auf den früheren Bremer wohl hauptsächlich Defensivaufgaben zu, was ihn aber nicht sonderlich stören dürfte. Schließlich liegen seine Stärken ganz klar in der eigenen Hälfte, für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgt er nur sehr sporadisch. 

6. Albin Ekdal

Der erfahrene Schwede wurde in dieser Saison immer wieder von Verletzungen

zurückgeworfen und konnte dementsprechend erst 12 Spiele machen. Wenn er fit ist, ist er aber gesetzt - auch morgen soll er dem Mittelfeld der Hanseaten die Stabilität verleihen, die diesem ohne ihn oft abgeht. 

7. Walace

Auch wenn es weh tut: Den Fall Walace muss man als "Wunder von Bernd" bezeichnen. Der Brasilianer ist unter Hollerbach plötzlich Stammspieler. Er spielt zwar nicht gut, aber dass er überhaupt auf dem Platz steht, ist nach der Posse im Winter mehr als bemerkenswert. 

8. Douglas Santos

Die Viererreihe, mit der die Hanseaten den Raum vor der letzten Linie eng machen wollen, wird von Douglas Santos komplettiert. Auch er konnte zuletzt eher weniger überzeugen, legt aber immerhin einen unermüdliche Einsatzwillen an den Tag - im Abstiegskampf durchaus eine brauchbare Tugend.

9. Aaron Hunt

Der 31-Jährige wird vor der Mittelfeldkette agieren und die Aufgabe haben, die Hamburger Gegenstöße zu initiieren. Wenn ihm das allerdings genauso mäßig gelingt wie in den letzten beiden Spielen, wird er bei der schwarz-gelben Defensive wohl kaum für Angstzustände sorgen. 

10. Bobby Wood

Luft nach oben hat auch Bobby Wood: Der Stürmer erwischte gegen Hannover einen rabenschwarzen Tag, ihm gelang so gut wie gar nichts. Dass er die Nase trotzdem ganz knapp vor Fiete Arp haben dürfte, liegt an seinem Tempo, denn Konter könnte es in Dortmund einige geben. 

11. Filip Kostic

Der Serbe wurde von Hollerbach vom Flügelspieler zum Stürmer umfunktioniert und fühlt sich in der neuen Rolle sichtlich wohl. In den zwei Spielen unter dem neuen Trainer machte er zwei Tore - kein Wunder, dass die hanseatischen Hoffnungen auch am Samstag auf seinen Schultern ruhen.