​Nach dem sehr souveränen 3:0-Erfolg über den 1. FSV Mainz und dem damit verbundenen Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals wartet auf die Frankfurter Eintracht am Wochenende der 1. FC Köln. Das Team von Stefan Ruthenbeck liegt zwar abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, konnte zuletzt aber eine deutliche Aufwärtstendenz hinlegen.


Nicht zuletzt deshalb warnt Niko Kovac davor, der kommenden Gegner zu unterschätzen. "Seit dem Trainerwechsel kann man in Köln eine gewisse Aufbruchstimmung feststellen. Diese spiegelt sich auch in Punkten wider. Der FC ist in der Rückrunde richtig gut drauf", stellt der Eintracht-Coach auf der Pressekonferenz vor der Partie fest. "Sie arbeiten kompakt, aktiv gegen den Ball und sind gut im Umschaltspiel."


Neben den Stärken der Geißböcke hebt der 46-Jährige hervor, dass "die Mannschaft, die morgen zu uns kommt, nicht die ist, die wir in der Hinserie gesehen haben. Das Team hat die Qualität, um im oberen Teil der Tabelle zu stehen." 


Kovac will sich weiter steigern


Daher erwartet die SGE-Coach eine hochmotivierte und bestens eingestellte Mannschaft, die es seinem Team alles andere als leicht machen wird. "Dementsprechend müssen wir morgen dagegenhalten. Wir können nur bestehen, wenn wir uns weiter steigern", so die klare Ansage des Deutsch-Kroaten, der seinem Team jedoch "das Potential" bescheinigt, um das Spiel zu gewinnen. 


Auf der Pressekonferenz wurde Kovac zudem zum tadellosen Pokal-Auftritt seines Teams befragt. Der gebürtige Berliner nennt den Sieg trotz des glatten Ergebnisses "ein hartes Stück Arbeit, auch wenn es für den ein oder anderen Zuschauer von außen vielleicht eher einfach gewirkt haben mag." Kovac stellt klar, dass "wir 90 Minuten für das Weiterkommen ackern mussten." Die aktive und aggressive Herangehensweise, die seine Mannschaft gegen Mainz an den Tag legte, sei nun auch gegen den 1. FC Köln gefordert.