Bayer 04 Leverkusen spielt unter Trainer ​Heiko Herrrlich eine starke Saison und konnte sich auch im DFB-Pokal durch den ​knappen Sieg gegen Werder Bremen bis ins Halbfinale durchkämpfen. Im ARD Sportschau-Club gab der Coach nun Einblicke in den Umgang mit seinen Spielern.


Der 46-Jährige begegnet seinen Spielern mit viel Respekt und zog in der Sendung in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen interessanten Vergleich: "Ich habe einen Sohn, der ist 14 Jahre alt und ich stelle mir vor, wenn er jetzt ein paar Jahre älter und ein Teil dieser Mannschaft wäre. Wie würde ich mit dem umgehen, wenn ich jetzt Trainer wäre und ihm sagen oder klarmachen müsste, dass er nicht spielt?"

Diesen Respekt versuche er jedem einzelnen Spieler entgegenzubringen, als "wäre es mein eigener Sohn." Gegenüber der BILD erklärte der ehemalige Angreifer seine Aussagen und relativierte: "Natürlich steht mir mein Sohn am nächsten. Aber ich wollte damit sagen: Respekt ist die Basis von allem. Respekt kann man bekommen, aber auch geben.“


Auch im Bezug auf seine schon legendäre Schwalbe an der Seitenlinie gegen Borussia Mönchengladbach fand der Cheftrainer der Werkself offene Worte und beschrieb, dass er sich danach "in Grund und Boden geschämt" habe. 


​Eurosport-Experte Matthias Sammer kam in der Sendung in einem kurzen Einspieler zu Wort und berichtete, dass Herrlich bereits in ihrere gemeinsamen Zeit bei Borussia Dortmund ein echter Teamplayer gewesen sei. "Der Teamgeist ist ihm sehr wichtig", so der 50-Jährige.