Christian Pulisic soll die Zukunft bei Borussia Dortmund gehören. Den schwarz-gelben Verantwortlichen ist freilich aber auch bewusst, dass sich zahlreiche Topklubs aus dem europäischen Ausland um die Dienste des jungen US-Boys bemühen. Offenbar hat der BVB im Zuge dessen eine Schmerzgrenze festgelegt.


Im diesem Winter verließ Pierre-Emerick Aubameyang Borussia Dortmund in Richtung FC Arsenal. Einer seiner guten Kumpels aus gemeinsamen BVB-Tagen ist Christian Pulisic, der sich immer mal wieder wohlwollend über die englische Eliteliga äußert. „Natürlich, die Premier League ist eine unglaubliche Liga. Im Fußball weißt du nie, was passiert“, sagte der US-Boy am Donnerstag am Rande eines Sponsorenevents in London.


Zweifelsohne schob er aber im gleichen Atemzug nach, derzeit voll auf den BVB fokussiert zu sein. Aussagen, die Wasser auf die Mühlen gießen. Denn schon lange befindet sich Pulisic im Visier zahlreicher europäischer Topvereine. An der Strobelallee soll jedoch um den 19-Jährigen ein neues Team aufgebaut werden – die Planungen sind langfristiger Natur.

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BVB-Youngster Christian Pulisic ist heiß umworben



Nach Informationen des TV-Senders Sport 1 wären Sportchef Michael Zorc & Co. ohnehin erst ab einem Angebot jenseits der 100-Millionen-Marke gesprächsbereit. Von der Insel gelten Manchester United und der FC Liverpool mit dem ehemaligen BVB-Trainer Jürgen Klopp als interessierte Klubs. ​Auch der FC Bayern soll Pulisic im Visier haben.


Für den 20-fachen Nationalspieler wird aber zumindest im kommenden Sommer ein Wechsel kein Thema sein. Der Flügelstürmer fühlt sich in Dortmund wohl und kommt zudem regelmäßig in einer der besten Ligen der Welt zum Einsatz. „Wir planen deutlich über den Sommer hinaus mit ihm“, betonte Manager Zorc vor Kurzem. Pulisics Vertrag in der Bierbrauerstadt ist noch bis 2020 datiert.