In den vergangenen Tagen schaukelten sich die bis dato noch nicht offiziell bestätigten Streitigkeiten zwischen der Vereinsführung und Geschäftsführer Sport Hans-Dieter Flick weiter in die Höhe. Im Management der TSG Hoffenheim scheint es heftig zu kriseln. Keine Rolle in den Kraichgauer Grabenkämpfen will indes Trainer Julian Nagelsmann einnehmen.


FC Bayern Muenchen v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Nach acht Monaten als Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim ​soll Hans-Dieter Flick schon wieder vor dem Aus stehen. Innerhalb des Managements habe es einen Streit gegeben, der offenbar nicht mehr zu kitten ist, war in den vergangenen Tagen zu vernehmen. Für Julian Nagelsmann, der 1899 als Cheftrainer betreut, spielen die Machtkämpfe keine Rolle.


„Ich küm­me­re mich um das Team, dass wir sport­lich wie­der bes­ser in Fahrt kom­men. Das ver­braucht so viel En­er­gie, dass ich mir um nichts an­de­res Ge­dan­ken ma­chen muss“, wird Nagelsmann in der Bild zitiert. 1899 befindet sich derzeit auf Talfahrt. Aus den vergangenen fünf Partien holte der Europa-League-Teilnehmer gerade mal zwei magere Punkte.


Außerdem betont Nagelsmann, dass ohnehin Alexander Rosen sein Ansprechpartner sei, „auch in der Planung für die neue Saison“. Auf die Frage, ob der bevorstehende Abgang Flicks einen Verlust darstellen würde, entgegnet Nagelsmann: „Die Frage stellt sich für mich nicht.“ Alles, was er im Kopf habe, sei die Mannschaft. Das kommende Spiel gegen Mainz (Samstag, 15.30 Uhr) wolle der TSG-Coach unbedingt gewinnen.