​Der 1. FC Köln hat nach vier gewonnenen Ligaspielen in Folge am vergangenen Freitag gegen Borussia Dortmund und Ex-Coach Peter Stöger eine unglückliche 2:3-Pleite einstecken müssen. Dennoch haben die Kölner weiterhin alle Chancen, den Klassenerhalt zu schaffen. Dabei nur begrenzt mithelfen kann aktuell Mannschaftskapitän Matthias Lehmann, der seinen Stammplatz unter Neu-Coach Stefan Ruthenbeck zuletzt verloren hat und nur als Ergänzungsspieler zum Einsatz kam. Trotz seiner Reservistenrolle sieht der Mittelfeldspieler seine Zukunft allerdings klar in Köln, wie er nun im Interview verriet.


Wie Matthias Lehmann im Interview mit t-online.de erklärte, habe er nach wie vor den Plan, seinen noch bis 2019 laufenden Vertrag beim 1. FC Köln zu erfüllen - auch wenn er aktuell nicht die erste Wahl unter Trainer Stefan Ruthenbeck ist. "Es steht überhaupt nicht zur Debatte, das nicht zu tun. Ich bin hier bis 2019 angestellt. Mein Fokus liegt aktuell auf dem Wunder Klassenerhalt. Und sollte der Verein sich im Sommer anders aufstellen wollen, wird man darüber reden. Das Gefühl habe ich aber nicht", so der 34-Jährige.


1. FC Koeln v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Will seinen Vertrag beim "Effzeh" trotz aktueller Reservistenrolle erfüllen: FC-Kapitän Matthias Lehmann



Der gebürtige Ulmer bestritt in der laufenden Saison bislang zwar 25 Pflichtspiele, kam zuletzt aber nur noch als Einwechselspieler zum Einsatz. Wenngleich er natürlich lieber von Beginn an spielen würde, zeigt er sich mit seiner aktuellen Rolle einverstanden - zum Wohl der Mannschaft. "Natürlich ist es nicht zufriedenstellend, auf der Bank zu sitzen. Trotzdem versuche ich der Mannschaft von dort aus zu helfen - so wie es zum Beispiel unser Ersatztorwart Thomas Kessler seit Jahren macht. Er hat auch einen Anteil am Erfolg der vergangenen Jahre, weil er Dinge von außen sieht und dann mit seiner Erfahrung anspricht."


Was die Zeit nach seiner aktiven Profikarriere angeht, hielt sich Lehmann noch bedeckt. Erste lose Gedanken habe er sich jedoch schon gemacht, wie er verriet. "Noch keine konkreten. Ich will gerne dem Fußball verbunden bleiben. Es gibt ein paar Ideen, Jugendtrainer oder in einer Agentur als Berater arbeiten - das könnte ich mir vorstellen. Aber final werde ich mir da erst ein paar Monate vorher Gedanken machen."