​Auf der heutigen Pressekonferenz des VfB Stuttgart, vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntagnachmittag, hat Trainer ​Tayfun Korkut das Comeback von ​Holger Badstuber in Aussicht gestellt. Die Rückkehr des Abwehrchefs könnte auf Kosten von Benjamin Pavard gehen.


Die Personallage bei den Schwaben hat sich im Gegensatz zu den Vorwochen verbessert und mit Badstuber steht Korkut voraussichtlich ein weiterer Innenverteidiger wieder zur Verfügung. Bei den letzten beiden Partien des Aufsteigers musste der Routinier aufgrund von Adduktorenbeschwerden noch passen. 


Für das Spiel gegen das Team von Trainer Dieter Hecking ist der 28-Jährige laut Korkut wieder eine Option: "Holger hat seit Beginn der Woche alle Trainingseinheiten mitgemacht. Aber es ist erst Donnerstag und wir haben bis zum Spiel noch einige Trainingseinheiten vor uns."

Der genaue Fitnessstand des ehemaligen deutschen Nationalspielers ist jedoch noch schwer abzuschätzen. "Ob er 90 Minuten durchspielen kann, werden wir dann sehen, wenn er beginnt. Ich weiß um Holgers Verletzungsakte. Aber wir können auch jederzeit durch Wechsel neue Impulse geben - sowohl in die eine als auch in die andere Richtung", so der 43-Jährige.


Setzt Korkut auch gegen die 'Fohlen' auf eine Viererkette, könnte Benjamin Pavard der Leidtragende sein. Der Franzose ersetzte Badstuber beim Spiel gegen Wolfsburg in der Innenverteidigung, kam bei Ex-Trainer Hannes Wolf zuletzt jedoch auch häufig als Rechtsverteidiger zum Einsatz. 

Unter dem neuen Trainer wird es dazu voraussichtlich aber nicht kommen. Der Deutsch-Türke betonte, dass er "präferiere, dass man Spieler auf ihren angestammten Positionen spielen lässt". Kompromisse bei der Aufstellung seien "nie gut." Somit dürfte der gelernte Außenverteidiger Andreas Beck, trotz zuletzt eher mäßigen Leistungen, aktuell beim Kampf um den Posten des Rechtsverteidigers die Nase vorn haben.