​Mit einem 1:0 gegen den VfL Wolfsburg konnte der FC Schalke 04 am Mittwochabend den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale perfekt machen. Vor allem zwei Königsblaue waren nach dem Sieg überglücklich: Siegtorschütze Guido Burgstaller und Debütant Cedric Teuchert.


Nachdem Guido Burgstaller zwischen dem 12. und 16. Spieltag einen Lauf hatte (vier Tore), lief bei ihm zum Rückrundenstart kaum etwas zusammen – bis zum gestrigen ​Viertelfinale im DFB-Pokal gegen Wolfsburg. Mit dem entscheidenden Treffer des Abends konnte sich der 28-jährige Stürmer befreien und seine Mini-Krise beenden. 

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Heißblütig: Burgstaller ging hochmotiviert in die Partie.



Auch die Art und Weise, wie er den Ball im Tor unterbrachte, sorgte für Begeisterung. Gegenüber der ​offiziellen Schalke-Homepage erklärte er seine Gedankenwelt vor dem Treffer wie folgt: „Bei meinem Tor habe ich eigentlich nicht viel nachgedacht. Ich habe erst einen Haken geschlagen, danach wollte ich eigentlich quer spielen. Aber der Abwehrspieler hat Marko Pjaca zugestellt. Deswegen habe ich es alleine probiert. Der Ball war drin, alles gut!“


Burgstaller träumt vom Finale


Der Österreicher konnte also rundum zufrieden sein – mit Ausnahme der Tatsache, dass „wir in der ersten Halbzeit noch den zweiten Treffer hätten erzielen können, das müssen wir uns wieder vorwerfen lassen“. Nach dem Ergebnis wird in den kommenden Wochen allerdings niemand mehr fragen. „Wir wollten unbedingt eine Runde weiterkommen. Jetzt ist es noch ein Spiel bis zum Finale“, fasste Burgstaller zusammen.


Ebenso wie Burgstaller wagte auch Cedric Teuchert den Wechsel vom 1. FC Nürnberg zu den Schalkern. Während sich der Österreicher bereits an sein neues Umfeld gewöhnen konnte, ist S04 für Letzteren noch Neuland. Gegen Wolfsburg feierte Teuchert sein Debüt, als er etwa 15 Minuten vor Schluss für Marko Pjaca eingewechselt wurde.

Der Kurzeinsatz sollte reichen, um Teuchert ein gutes Gefühl zu geben. Der Stolz war seinen Worten abzulesen: „Das Trikot von meinem ersten S04-Spiel bekommt meine Mutter, die heute mit meiner Schwester und zwei Freunden im Stadion war.“