Bei 1899 Hoffenheim ist momentan ordentlich Sand im Getriebe. Zwei Punkte sind das Ergebnis aus den vergangenen fünf Ligaspielen, der letzte Sieg der Kraichgauer liegt derweil schon mehr als acht Wochen zurück. Im Interview mit dem kicker sprach TSG-Abwehrspieler Benjamin Hübner nun über die aktuelle Situation, seinen Coach Julian Nagelsmann und die Erfahrung Europa.


28 Punkte und Rang neun – definitiv zu wenig für die eigenen Ansprüche der Hoffenheimer TSG. Die Mannschaft durchlebt derzeit eine sportliche Krise, in der die Ergebnisse mal so gar nicht stimmen. Wie Benjamin Hübner nun erklärte, sei es intern dennoch ruhig: „Es wird derzeit versucht, das eine oder andere bei uns reinzutragen, aber beeinflussen lassen wir uns davon nicht.“


„Da gibt es keine Risse“


Dass gar der Trainer in der Kritik stand, kann der 28-Jährige derweil nicht nachvollziehen. „Jeder in diesem Verein steht hinter Julian Nagelsmann, die Frage stellt sich nicht. Er ist ein außergewöhnlich guter Trainer. Das sieht und weiß jeder. Da gibt es keine Risse. Wie das Thema überhaupt entstehen konnte, ist unbegreiflich“, so Hübner, der seine Mannschaft zudem mehr in einer Ergebnis- als in einer sportlichen Krise sieht: „Vom Auftreten und der Spielanlage her kann man uns wenig vorwerfen. Was fehlt, ist ein positives Ergebnis.“

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Eingespieltes Team: Benjamin Hübner (r.) und Julian Nagelsmann (l.)


Damit sei in Hoffenheim keiner zufrieden, „aber wo wir stehen, gehören wir nach den versäumten Chancen aktuell auch leider hin.“ Für die Zukunft gibt sich der 1,93 Meter lange Abwehrrecke allerdings zuversichtlich: „Ich bin überzeugt, dass das Pendel auch wieder auf unsere Seite ausschlägt.“ Dann ja vielleicht schon wieder am kommenden Samstag (15:30 Uhr), denn vor heimischer Kulisse muss man gegen die stark abstiegsgefährdeten Mainzer ran.