​Der 1. FSV Mainz 05 ist am Mittwochabend sang- und klanglos aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Im Viertelfinale zogen die Rheinhessen gegen Eintracht Frankfurt ​mit 0:3 den Kürzeren. Nach der enttäuschenden Vorstellung fand nicht nur Cheftrainer Sandro Schwarz deutliche Worte. 


"Das erste Gegentor war heute symptomatisch. Wir haben uns heute selbst geschlagen", resümierte Schwarz auf der Pressekonferenz. Die Mainzer enttäuschten auf ganzer Linie und luden die Eintracht mit kapitalen Fehlern zum Toreschießen ein. "So gewinnen wir in keiner Liga dieser Welt ein Spiel", betonte der FSV-Coach. "Die Mannschaft hat von Anfang an nicht das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten. Die Tore schießen wir uns selbst rein", schimpfte Sportdirektor Rouven Schröder. 

​​Winter-Neuzugang Nigel de Jong sprach am Sky-Mikrofon von einem "Tiefpunkt". "Was wir heute gezeigt haben, das geht einfach nicht", stellte der defensive Mittelfeldspieler klar. "Wir haben keine Eier gezeigt. Die Fans dürfen sauer sein, wir sind auch sauer." Über die gezeigte Leistung müsse geredet werden. "Das kann man heute so nicht stehen lassen, da müssen wir deutliche Worte finden", sagte Schröder. 

Deutliche Worte hat es offenbar nach dem Abpfiff gegeben. Wie der kicker berichtet, soll es in der Kabine der 'Nullfünfer' richtig laut geworden sein. "Jeder Einzelne muss sich fragen, ob er alles tut für den Erfolg", erklärte der Sportdirektor, der bereits die nächste Partie im Hinterkopf hatte: "Ab morgen geht es dann gemeinsam in Richtung Hoffenheim." Die Mainzer werden sich in den kommenden Wochen deutlich steigern müssen, wenn sie im Abstiegskampf bestehen wollen.