Eine Sehnenverletzung zwang Jhon Córdoba zu einer wochenlangen Pause. Inzwischen hat sich der Kolumbianer wieder zurückgemeldet. Der Kolumbianer ist heiß darauf, endlich seinen ersten Bundesligatreffer für den 1. FC Köln zu markieren. Trainer Stefan Ruthenbeck bremst den Angreifer aber vorerst.


Jhon Córdoba trägt seit seinem Wechsel zum 1. FC Köln einen schweren Rucksack. Die 17 Millionen Euro, die der Effzeh im vorigen Sommer für den Kolumbianer ausgab, lasten dem Angreifer schwer an. Hinzu kommt das enorme Verletzungspech des 24-Jährigen. Zwei Oberschenkelverletzung ließen ihn insgesamt zwölf Bundesligapartien verpassen.

1. FC Koeln v Crvena Zvezda - UEFA Europa League

Jhon Córdoba (l.) fehlte wochenlang verletzt


Auch wenn er am vergangenen Wochenende gegen den BVB (2:3) seine Rückkehr feierte, bremst FC-Trainer Stefan Ruthenbeck den Südamerikaner. „Er hat noch Nachholbedarf, das ist ja klar“, wird der Übungsleiter im kicker zitiert, „ihn muss ich eher bremsen. Er will natürlich sofort voll rein und am liebsten 90 Minuten durchziehen.“


Am Samstag (15.30 Uhr) muss der Effzeh beim Sechsten Frankfurt ran. Kein leichtes Unterfangen für die Ruthenbeck-Elf. Für Córdoba kommt das Spiel als Starter noch zu früh. Gut möglich aber, dass er wie schon gegen den BVB wieder als Joker zum Einsatz kommen wird. Kandidaten für die Anfangself sind hingegen Simon Zoller sowie der zuletzt grippekranke Yuya Osako. Sehrou Guirassy wird wohl nach enttäuschender Leistung wieder einen Bankplatz einnehmen müssen.