Obwohl Ignacio Camacho seit Ende Oktober wegen einer Operation am Sprunggelenk verletzt ausfällt, weckt der Spanier Begehrlichkeiten. Aus der Premier League klopfte in der Wintertransferphase ein Klub aus der Premier League an. Der VfL Wolfsburg beschäftigt sich jedoch nicht mit einem Verkauf.


Schon wenige Woche nach seiner Ankunft in Wolfsburg hatte Ignacio Camacho einen enormen Stellenwert innerhalb der Mannschaft. Zwischenzeitlich lief der Defensivallrounder sogar wochenlang als Kapitän der Wölfe aus. ​Eine Operation am Sprunggelenk setzt ihn aber bereits seit mehreren Monaten außer Gefecht.


Trotz seiner monatelangen Pause weckt der Spanier Begehrlichkeiten bei anderen Klubs. Nach Informationen des kicker klopfte der FC Watford im Januar die Möglichkeit ab, Camacho auf die Insel zu holen. Javi Gracia hatte nach der Entlassung von Marco Silva die Vakanz auf der Trainerposition bei den Hornets ausgefüllt.

Bayer 04 Leverkusen v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Ignacio Camacho (l.) fehlt den Wölfen seit mehreren Monaten



Gracia war von 2014 bis 2016 Trainer des FC Málaga und hatte dort unter anderem mit Camacho zusammengearbeitet. Zehn Millionen Euro investierte Wolfsburg im vorigen Sommer in die Verpflichtung des defensiven Alleskönners, der Premier-League-Klub wollte einige Millionen draufpacken. An den Allerwiesen war eine vorzeitige Trennung im Winter ausgeschlossen, wonach eine Absage an Watford erfolgte.


„Ignacio ist ein begehrter Spieler, aber wir haben uns gerade erst auf eine langfristige Zusammenarbeit geeinigt und freuen uns sehr, ihn zu haben“, sagt Wolfsburgs Sportchef Olaf Rebbe. Vertraglich hat sich Camacho bis 2021 an den VfL gebunden. Die Rückkehr nach seiner Sprunggelenks-OP wird aber wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. „Er läuft intensiv, arbeitet mit dem Ball. Es wird von Tag zu Tag gesteigert“, erklärt Trainer Martin Schmidt.