​Der FC Augsburg spielt bisher eine mehr als solide Saison und schielt sogar mit einem Auge darauf, sich zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte fürs internationale Geschäft zu qualifizieren. Einen nicht unwesentlichen Anteil an diesem Erfolg haben drei Eigengewächse der Fuggerstädter.


Seit 2011 spielt der FC Augsburg in der Bundesliga und hat sich dort mittlerweile fest etabliert. Nicht nur bei den Profis, sondern auch bei der Nachwuchsförderung wird beim FCA gute Arbeit geleistet: Immer mehr Eigengewächse schaffen den Sprung aus der Jugend in die erste Mannschaft. Nach dem klaren 3:0 gegen Eintracht Frankfurt - nach den Bayern das zweitbeste Auswärtsteam der Liga - gab es von Coach Manuel Baum ein Sonderlob für drei Spieler, die in der vereinseigenen Talentschmiede ausgebildet wurden: Kevin Danso, Raphael Framberger und Marco Richter.

Den Österreicher Danso kann man als Aushängeschild der Augsburger Jugendarbeit bezeichnen, ist er doch bereits zum A-Nationalspieler seines Heimatlandes aufgestiegen. Auf diesem Weg hat ihm der "ganz feine, demütige Charakter", den ihm Baum attestiert, sicherlich geholfen. Bei Framberger ist es vor allem seine Einstellung, die dem Trainer imponiert. Der 22-Jährige wolle "immer Leistung bringen, immer trainieren."

Bei Richter, dem vielleicht größten Talent in den Reihen des FCA, gerät Baum regelrecht ins Schwärmen. Der U-20-Nationalspieler ist für den Augsburger Trainer "ein Freigeist, der sehr kreativ ist und einen super Abschluss hat." Diesen guten Abschluss stellte Richter gleich in seinem zweiten Bundesligaspiel unter Beweis und erzielte gegen die Eintracht den Endstand. Es könnte jedoch sein letztes Tor für eine längere Zeit gewesen sein. Der Youngster verletzte sich am Sprunggelenk und fällt nun erstmal aus - wie lange, werden weitere Untersuchungen zeigen.