​Ademola Lookman feierte einen Traumeinstand bei RB Leipzig. Die Everton-Leihgabe, die erst kurz vor Transferschluss verpflichtet worden war, brauchte beim Debüt nur 11 Minuten, um den Siegtreffer in Mönchengladbach zu erzielen. Bei ​Sportbuzzer hat der Engländer nun verraten, dass er sich durchaus vorstellen kann, über den Sommer hinaus zu bleiben.


Das erste Spiel von Ademola Lookman war nicht nur wegen seines Tores eine der Geschichten des 21. Spieltags. Für Schlagzeilen sorgten auch die Treter des jungen Engländers. Entgegen dem Rat von Trainer Hasenhüttl spielte er mit Nockenschuhen, die er aus der Heimat mitgebracht hatte. Das Ergebnis: Er rutschte so oft aus, dass sein Coach ihn schon wieder vom Platz nehmen wollte. Der Österreicher wartete jedoch "zu lange", und der Rest ist bekannt: Sprint durchs Mittelfeld, präziser Flachschuss ins lange Eck und drei wichtige Punkte für die 'roten Bullen' im Kampf um die Champions League.


Zum Einsatz kommen werden die Schuhe allerdings trotzdem nicht mehr: "Der Rasen in England ist anders als hier, in England spielen viele mit Nocken. Das weiß ich jetzt und verhalte mich entsprechend." Das heißt: Ab jetzt wird Lookman mit Schraubstollen auflaufen, seine Nockenschuhe bekommen "einen Ehrenplatz."



Nicht nur dank seiner neuen Schuhe fühlt sich der Junioren-Nationalspieler bei seinem neuen Verein schon pudelwohl: "Er könnte nicht besser sein. Das Trainingszentrum lässt keinen Wunsch offen, alle sind hochprofessionell, aber auch mit Freude dabei. Das Essen in der Akademie schmeckt wie in einem Top-Restaurant." Diese Vorzüge kann Lookman eventuell auch über den Sommer hinaus genießen. Stand jetzt wird er zwar nach Liverpool zurückkehren, aber "kein Mensch weiß, was in fünf Monaten ist." Daran will der 20-Jährige momentan auch keine Gedanken verschwenden, er hat zunächst andere Prioritäten: "Ich will mich in der Bundesliga durchsetzen, Spaß haben, der Mannschaft und dem Club helfen." Was das angeht, ist er auf einem sehr guten Weg.