MAINZ, GERMANY - OCTOBER 27: Suat Serdar of Mainz celebrates after scoring the equalizing goal to make it 1-1 during the Bundesliga match between 1. FSV Mainz 05 and Eintracht Frankfurt at Opel Arena on October 27, 2017 in Mainz, Germany. (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Rhein-Main-Derby: Die voraussichtliche Mainz-Aufstellung gegen die Eintracht

Der 1. FSV Mainz 05 kämpft am Mittwochabend (18.30 Uhr) im Rhein-Main-Derby bei Eintracht Frankfurt um den Einzug in die Vorschlussrunde des DFB-Pokals. In der Bundesliga auf dem Relegationsplatz liegend, will das Team von Trainer Sandro Schwarz die Abstiegssorgen im Pokal vergessen und den Traum von Berlin am Leben erhalten. Levin Öztunali wird definitiv ausfallen, bei Jean-Philippe Gbamin und Yoshinori Muto wird sich ein Einsatz wohl erst kurzfristig entscheiden, wie Schwarz auf der Pressekonferenz am Dienstag verriet.


So könnte die Startelf der Mainzer aussehen:

11. Tor: Robin Zentner

Da Stammkeeper René Adler noch nicht vollkommen fit ist, wird ihn Robin Zentner weiter zwischen den Pfosten vertreten. Der 23 Jahre alte Schlussmann zeigte sich bislang sehr schwankend und war für den ein oder anderen Patzer gut. Gegen die Bayern lieferte er am vergangenen Samstag eine seiner besseren Partien ab.

10. RIV: Stefan Bell

Der 26-Jährige fand sich zweimal in Folge nur auf der Bank wieder, kehrte gegen die Bayern aber in die Startelf zurück. Sollten die Mainzer erneut mit einer Dreierkette agieren, dürfte Bell seinen Platz als rechter Innenverteidiger behalten. Beim kränkelnden Gbamin wird es wohl eher nicht für einen Einsatz von Beginn an reichen.

9. IV: Alexander Hack

Ob Dreier- oder Viererkette, Alexander Hack hat sich in den letzten Wochen festgespielt. Der 24 Jahre alte Innenverteidiger startete in allen vier Bundesliga-Spielen der Rückrunde und war auch im Pokal-Achtelfinale gegen den VfB Stuttgart kurz vor Weihnachten in der Anfangsformation zu finden. Nach einer soliden Leistung gegen die Bayern dürfte er seinen Platz behalten.

8. LIV: Abdou Diallo

Der französische U21-Nationalspieler ist in der Abwehr der 'Nullfünfer' absolut gesetzt. Im Achtelfinale gegen den VfB drehte er mit seinem 2:1-Treffer die Partie. Diallo kam im Sommer für fünf Millionen Euro von der AS Monaco und hat seither nur vier Pflichtspiele aufgrund von kleineren Blessuren verpasst.

7. RAV: Giulio Donati

Auf der rechten Seite wird wohl erneut der Italiener Giulio Donati beginnen, auch wenn er gegen den Rekordmeister keine allzu gute Figur abgab. Auf die Erfahrung des 28-Jährigen wird Trainer Schwarz aber voraussichtlich nicht verzichten wollen. Mit Inter gewann er 2010 schon den italienischen Pokal und kam dabei im Achtelfinale von Beginn an zum Einsatz, fehlte aber die folgenden Partien im Aufgebot.

6. DM: Nigel de Jong

Es war der Überraschungs-Transfer des Winters: Nigel de Jong kehrte nach neun Jahren in die Bundesliga zurück. Der 33-jährige Niederländer soll mit all seiner Routine dem Team mehr Stabilität verleihen. Bei seinen bisherigen Auftritten im Mainzer Trikot merkte man ihm aber die fehlende Spielpraxis an. Bei Galatasaray machte er in der Hinrunde kein einziges Pflichtspiel.

5. LAV: Daniel Brosinski

Daniel Brosinski gehört eigentlich zum Stammpersonal und zu den Führungsspielern am Bruchweg. Sechsmal führte er die Mainzer in dieser Spielzeit sogar als Kapitän aufs Feld. Gegen die Bayern erhielt er von Schwarz allerdings eine Pause und sollte nun ausgeruht in die Anfangsformation zurückkehren.

4. ZM: Suat Serdar

Das 20 Jahre alte Mainzer Eigengewächs hat sich in dieser Spielzeit endgültig in der Bundesliga etabliert. 17 Pflichtspiel-Einsätze, acht davon in der Startelf, hat Suat Serdar bislang aufzuweisen. Gegen die Bayern wurde er nach knapp einer Stunde eingewechselt, in Frankfurt könnte er wieder in der ersten Elf stehen - zumal ihm beim 1:1 im Liga-Duell der Ausgleichstreffer gelang.

3. ZM: Danny Latza

Danny Latza ist der Anker von Sandro Schwarz im zentralen Mittelfeld. Gegen die Bayern agierte er im 4-2-3-1-System auf der Doppelsechs. In Frankfurt dürfte Mainz wieder auf eine 3-5-2-Formation wechseln, mit de Jong als alleinigen Mann vor der Abwehr und Latza im halblinken zentralen Mittelfeld etwas offensiver.

2. ST: Robin Quaison

Robin Quaison agierte zuletzt häufig als zweite Spitze etwas hängend neben Yoshinori Muto. Gegen die Bayern kam der 24-jährige Schwede erst zur Halbzeit in die Partie und nahm die Position von Levin Öztunali auf dem rechten Flügel ein. In Frankfurt dürfte Quaison wieder ins Angriffszentrum in die Startelf zurückkehren - dieses Mal aber nicht neben Muto...

1. ST: Anthony Ujah

Den Japaner plagen muskulärer Probleme und droht auszufallen. Anthony Ujah könnte deshalb seine erste Chance in der Startelf erhalten. Der 27 Jahre alte Nigerianer kam im Winter aus China zum zweiten Mal an den Bruchweg. Bislang wurde Ujah aber nur zweimal in der Bundesliga eingewechselt und schmorte zuletzt gegen die Bayern 90 Minuten auf der Bank.