Ex-Bundesligastürmer Michael Thurk trug sowohl das Trikot der Frankfurter Eintracht, als auch das des Rivalen Mainz 05. Im Viertelfinale des DFB-Pokal stehen sich die beiden Ligakonkurrenten am heutigen Abend (18:30 Uhr) gegenüber – Thurk drückt derweil nur einem Team die Daumen fürs Weiterkommen.


Denn wie der 41-Jährige nun im Interview mit wettmaxx.com bekannt gab, schlägt sein Herz im Duell der beiden Rivalen ganz klar für die Nullfünfer. „Mein Bezug zu Mainz ist natürlich deutlich größer, weil ich dort sechseinhalb Jahre gespielt habe, in Frankfurt nur eineinhalb Jahre. Meine Kontakte nach Mainz sind auch deutlich intensiver, sodass ich den Mainzern das Weiterkommen mehr gönne, weil sie auch in einer sehr ​schweren Situation sind“, erklärte Thurk.


Der gebürtige Frankfurter wechselte im Sommer 2006 vom FSV zur Eintracht, was damals die Erfüllung seines Traums bedeutete: „Ich hätte bei jeder anderen Anfrage gesagt, ich will in Mainz bleiben, aber dann kam dieser eine Verein, bei dem ich in der Jugend immer mitgefiebert habe.“ Rückblickend betrachtet sei der Schritt in die Heimat jedoch irrtümlich gewesen: „Im Nachhinein muss ich sagen, es war ein Fehler. Ich hätte nicht aufgeben sollen, was ich in Mainz hatte.“

FSV Mainz 05 v Hertha BSC Berlin

Michael Thurk (l.) freut sich gemeinsam mit Conor Casey über einen Treffer


 

In 202 Pflichtspielen für die Rheinhessen erzielte Thurk 64 Treffer und gab zudem 29 Assists. Im Trikot der Adler kam der Angreifer insgesamt 47-mal zum Zug, sieben Tore und zwei Vorlagen war dort seine Ausbeute.