FC-Verteidiger Frederik Sörensen wurde von seinem Coach Stefan Ruthenbeck zuletzt als Außenverteidiger aufgeboten. Was anfangs noch ganz gut funktionierte, offenbarte sich in den letzten Partien als größter Schwachpunkt. Ruthenbeck muss nun reagieren und eine Lösung für die Position des Rechtsverteidigers finden.


Es war die 35. Minuten im Aufeinandertreffen zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund, die offenbarte, was zurzeit falsch läuft bei den Kölnern. Dortmunds Jeremy Toljan überrannte Rechtsverteidiger Frederik Sörensen förmlich und legte den Treffer zum 1:0 von Michy Batshuayi mustergültig auf. 

Dem Dänen fehlt es einfach an Tempo. Gegen Jeremy Toljan konnte er oftmals nicht mithalten. Wer soll es dem etatmäßigen Innenverteidiger auch verübeln, dass er nicht die nötige Geschwindigkeit mitbringt? Nun ist Trainer Stefan Ruthenbeck gefragt, sich für das kommenden Spiel bei Eintracht Frankfurt etwas neues zu überlegen. Denn in der Commerzbank-Arena wartet Timothy Chandler auf der Sörensen-Seite, der ebenfalls über seine Schnelligkeit kommt.

Bereits im Hinspiel musste der 25-Jährige auf der rechten Seite aushelfen. Der FC verlor mit 0:1 durch einen Elfmeter. Der Einsatz auf rechts war hier nur eine Ausnahme, seit dem 17. Spieltag jedoch, spielte der Abwehrspieler fest auf der rechten Seite - und der FC siegte zunächst.


Doch Sörensen hatte Probleme auf der Außenbahn, zog oftmals den Kürzeren gegenüber dem heran eilenden Angreifer. Doch es gibt nicht wirklich Alternativen im FC-Kader. Pawel Olkowski scheint nicht die Qualität für die erste Liga zu haben, Lukas Klünter wird von Ruthenbeck lieber mit offensiven Aufgaben betraut. Auch Jonas Hector und Marcel Risse könnten auf die rechte Seite ausweichen - aber eben nur ausweichen. Eine Ideallösung scheint das nicht. Zudem sollte Sörensen nicht gänzlich auf die Bank verbannt werden, in der Innenverteidigung jedoch sind die starken Dominique Heintz und Jorge Meré derzeit gesetzt. 


Stefan Ruthenbeck muss die Problemzone Rechtsverteidiger schnellstmöglich in den Griff bekommen. Gegen die Eintracht aus Frankfurt muss dringend ein Sieg her. Die Heimschwäche der Hessen spielt den Geißböcken hierbei in die Karten.