Freiburgs Winterneuzugang Lucas Höler ist zwar noch nicht sehr lange, dafür aber schon jetzt ein fester Bestandteil des Teams. In den letzten vier Spielen des SC stand der Angreifer viermal in der Startelf – der Ex-Sandhäuser scheint sich bei seinem neuen Arbeitgeber richtig wohlzufühlen, wie er nun auch im Interview zu Protokoll gab.


„Mit dem Dialekt habe ich überhaupt keine Probleme“, wird Lucas Höler auf der SCF-Vereinswebsite zitiert. Der 23-jährige Mittelstürmer, der für rund 1,1 Millionen Euro den SV Sandhausen in Richtung Breisgau verließ, feierte bei seinem neuen Klub einen Einstand nach Maß, stand bei allen vier Duellen nach der Winterpause in der Startformation und musste sich kein einziges Mal geschlagen geben – unter anderem schlug man Leipzig und holte jeweils einen Punkt gegen die Champions-League-Aspiranten aus Dortmund und Leverkusen.

„Ich hätte es mir wirklich kaum besser vorstellen können“, erklärt Höler, „dass ich so schnell hier ankomme und der Trainer auf mich setzt, hätte ich nicht erwartet. Umso mehr freue ich mich.“ In der Bundesliga sind die Freiburger aktuell seit neun Partien ungeschlagen, im neuen Kalenderjahr trug Höler bei bislang vier Partien dazu bei. „Wir laufen jedes Mal mehr als der Gegner und wir hauen uns rein. Da kann man uns nichts vorwerfen. Spielerisch versuchen wir Akzente zu setzen, wenn uns der Gegner nicht zu sehr in die eigene Hälfte drückt“, so der Offensivmann.

Am kommenden Samstag (15:30 Uhr) hat der Sportclub dann mit Hannover 96 den nächsten starken Gegner vor der Brust. „Das ist eine sehr gute Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern, die gerade eine sehr gute Saison spielen“, erklärte Höler, der auch in der niedersächsischen Landeshauptstadt nur zu gerne punkten würde: „Warum sollen wir nicht auch da etwas mitnehmen?“