Aron Johannsson ist endgültig zurück. Nach dem starken Auftritt als Einwechselspieler auf Schalke zeigte er im Pokalfight gegen Bayer Leverkusen bei seinem Startelf-Comeback eine beeindruckende Leistung. In der Halbzeit musste der US-Angreifer allerdings verletzt raus - Werder-Coach Florian Kohfeldt gab hinterher aber Entwarnung.


Es hatte sich schon nach dem Last-Minute-Sieg auf Schalke angedeutet: Aron Johannsson stand im Pokalfight gegen Bayer Leverkusen in der Startelf von Werder Bremen - zum ersten Mal seit dem elften September 2016. Der US-Stürmer ist unter Florian Kohfeldt wieder gefragt und nutzte seine Chance eindrucksvoll.

Wie schon auf Schalke, als er den Ausgleich vorbereiten konnte und den Siegtreffer in der Nachspielzeit mit einem herrlichen Lupfer-Pass einleitete, war der 27-Jährige auch gegen Leverkusen zur Stelle. Beim ​frühen 2:0 zeigte Johannsson abermals, wie viel Gefühl in seinem rechten Fuß steckt und hob den Ball gekonnt über den herauseilenden Bayer-Keeper Bernd Leno hinweg. Kurz vor der Pause wäre ihm beinahe sogar der zweite Treffer gelungen - es wäre das 3:1 für Werder gewesen.


Der gelernte Mittelstürmer agierte erneut über den rechten Flügel. Wie schon bei seinen Einwechslungen in der Bundesliga gegen Hertha BSC und auf Schalke. In Leverkusen folgte nun das ersehnte Startelf-Comeback nach fast 17 Monaten. "Er hat ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht und sich mit einem Tor belohnt. Das zeigt, dass wir verschiedene Alternative haben“, freute sich Sportchef Frank Baumann.


Johannsson muss zur Pause verletzt raus - Entwarnung von Kohfeldt


Neben der ​bitteren Niederlage musste Werder und Johannsson aber schon zur Pause einen Wermutstropfen hinnehmen. Der US-Stürmer musst nach dem ersten Durchgang verletzt ausgewechselt werden. "Aron hat einen Tritt gegen die Hüfte bekommen, das Bein war taub. Deshalb musste ich ihn leider auswechseln“, erklärte Werder-Coach Florian Kohfeldt hinterher, konnte aber gleich Entwarnung geben: "Es ist nichts, worüber wir uns große Sorgen machen müssen.“

Heißt, am kommenden Sonntag im so wichtigen Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg dürfte Johannsson wieder zur Verfügung stehen. In der Form der letzten Wochen ist der 27-Jährige erneut ein Kandidat für die erste Elf.


Winter-Neuzugang Milot Rashica konnte nach seiner Einwechslung dagegen nicht an Johannssons Leistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen. So hofft man in Bremen wohl inständig, dass der 27-Jährige bis zum Sonntag vollständig genesen ist - und dann auch sein erstes Saisontor in der Bundesliga erzielen kann. Es wäre sein Erstes seit eben jenem letzten Startelf-Einsatz vom elften September 2016.