Die Posse um Pierre-Emerick Aubameyang hatte am letzten Tag des Winter-Transferfensters schließlich ein Ende genommen. Bei Borussia Dortmund hat das Wechseltheater um den Afrikaner aber Spuren hinterlassen, meint der ehemalige BVB-Profi Ilkay Gündogan.


Von 2013 bis 2016 spielten Ilkay Gündogan und Pierre-Emerick Aubameyang gemeinsam für Borussia Dortmund. Nach dem Wechsel ​des Afrikaners zum FC Arsenal ist das Duo zumindest in der Premier League wieder vereint. „Ich weiß nicht, ob ich das so hätte durchziehen können, wie Auba das getan hat“, sagt der Manchester City-Star gegenüber der Sport Bild.


Mittels Streik hatte Aubameyang seinen Wechsel nach England erzwungen. 63,75 Millionen Euro Ablöse flossen aus London nach Dortmund. „Ich stand damals für meine offenen Wechselabsichten beim BVB auch in der Kritik“, vergleicht Gündogan. „Die Reaktion der Fans habe ich ein Stück weit verstanden. Aber ich wollte nur ehrlich sein und habe immer alles für den Verein gegeben.“ Der deutsche Nationalspieler wechselte ​im Sommer 2016 für die Ablöse von 27 Millionen Euro zu den Skyblues.

Borussia Dortmund v FC Augsburg - Bundesliga

Einst zusammen beim BVB: Aubameyang (l.) und Gündogan



Mit der jetzt vereinbarten Lösung können beide Parteien leben, meint Gündogan, der jedoch anmerkt, dass der BVB einen „sehr ,sehr guten Stürmer verliert“. „Ich hoffe sehr, dass jetzt wieder Ruhe einkehrt. Denn die braucht man, um in der Bundesliga erfolgreich zu sein“, sagt der 27-jährige Gelsenkirchener. Das ganze Hickhack um den Superstar sei wohl nicht förderlich für die Leistung der Mannschaft gewesen.


Denn: „Als Spieler bekommt man das ja mit, und wenn man jeden Tag irgendwelche negativen Dinge in der Zeitung liest, dann belastet das. Das ist absolut hinderlich, um die volle Leistung abzurufen.“ Güdogan drücke dem BVB „ganz fest“ die Daumen, die Qualifikation für die Champions League verwirklichen zu können. „Es wäre schön, wenn ich die Jungs nächste Saison dort wiedersehen würde.“