​Der 1. FSV Mainz 05 ist am Mittwochabend im DFB-Pokal-Viertelfinale gefordert. Mit dem Gastspiel bei Eintracht Frankfurt wartet auf die Mannschaft von Cheftrainer Sandro Schwarz eine undankbare Aufgabe. Verzichten muss der FSV-Coach auf Levin Öztunali und Bote Baku. Zudem drohen zwei weitere Spieler auszufallen. 


"Das wird ein ganz besonderes Spiel morgen. Es geht ums Weiterkommen. Jeder Erfolg gibt einem Rückenwind für weitere Aufgaben", erklärte Schwarz auf der Pressekonferenz am Dienstagmittag. Der Übungsleiter erwartet eine aggressiv auftretende Eintracht. "Sie sind sehr zweikampfpräsent im Zentrum und haben gute Stürmer vorne drin", betonte der 39-Jährige. 

Deshalb müsse seine Mannschaft körperlich dagegenhalten und gut verteidigen. "Wer morgen nicht brennt, der ist komplett fehl am Platz", stellte der Cheftrainer klar. "Wir werden mit einer großen Vorfreude ins Spiel gehen. Das Ziel muss sein, nach Berlin zu kommen." Die Mannschaft sei in der Lage, "ans Maximum zu gehen". 


Fehlen werden am Mittwochabend in Frankfurt Levin Öztunali und Bote Baku. Letztgenannter feierte im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den VfB Stuttgart (3:1) sein Profi-Debüt. Das Mainzer Eigengewächs steht krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Öztunali wird von einer Blessur außer Gefecht gesetzt, die er sich am vergangenen Wochenende beim Heimspiel gegen den FC Bayern München zugezogen hat.

Ein dickes Fragezeichen steht zudem hinter den Einsätzen von Jean-Philippe Gbamin (krank) und Yoshinori Muto (muskuläre Probleme). Beide Profis zählten in den vergangenen Wochen zu den wichtigsten Leistungsträgern, weshalb ein Ausfall des Duos besonders schwer wiegen würde. Drei der letzten fünf Mainzer Treffer gehen ​auf das Konto von Muto. Übungsleiter Schwarz hofft, dass seine zwei Schützlinge rechtzeitig fit werden.