​​Divock Origi ist nach dem Abgang von Mario Gomez zum VfB Stuttgart die große Sturmhoffnung vom VfL Wolfsburg. Die Liverpool-Leihgabe erklärte nun in einem Interview, wieso die Anpassung in die Bundesliga bei ihm so schnell gelang und ist voll des Lobes für seinen Ex-Coach ​Jürgen Klopp.


Im Sommer wechselte der Belgier auf Leihbasis von den 'Reds' nach Niedersachsen und hatte von Beginn an nur wenig Mühe sich an die Spielweise in Deutschland zu gewöhnen. In der laufenden Saison verpasste der Angreifer nur ein einziges Spiel aufgrund einer Grippe und stand zuletzt auch immer häufiger über die komplette Spielzeit auf dem Rasen.

In der laufenden Saison brachte es der 22-Jährige dabei auf fünf Tore und eine Torvorlage. In einem Gespräch mit t-online.de erklärte der Mittelstürmer nun, wieso er den Sprung von der Insel so unbeschadet überstanden hat. Demnach spielte dabei Liverpool-Trainer Jürgen Klopp eine große Rolle. "Für mich war es relativ einfach, weil ich ja schon in Liverpool ein deutsches Trainerteam hatte. Das hat mir im Nachhinein wahnsinnig geholfen. Die Art, wie Jürgen Klopp spielen lässt, davon erkenne ich sehr viel in der Bundesliga wieder", so Origi.


Die Bundesliga ist wie kaum eine Liga davon geprägt, dass die Mannschaften gut gegen den Ball arbeiten und Klopp brachte diese Bewegung mit ins Rollen. "Das Pressing, die Offensive, das mutige Spiel. Dank der zwei Jahre unter Jürgen Klopp war das nicht neu für mich", bestätigte der Stürmer.

Doch auch neben der taktischen Ausbildung schätzt der Mittelstürmer der Wölfe seinen ehemaligen Trainer sehr: "Schon vom ersten Tag an sagte er zu mir: „Ich glaube an Dich“ – und das zeigte er auch. Er war immer sehr zugänglich und hat mir so viel beigebracht. Er hat mir von seinen Erfahrungen erzählt und wie ich mich verbessern müsste. Für mich war Jürgen Klopp unglaublich wichtig."


Gerade bei einem so großen Klub wie dem FC Liverpool sei es für einen jungen Spieler enorm wichtig, jemanden zu haben der einen anleitet. Das Klopp diese Rolle einnahm, sei für den 25-fachen belgischen Nationalspieler ein "großes Glück" gewesen.