Der FC Augsburg bleibt im Fall Daniel Opare konsequent. Der 27-Jährige hat beim 'FCA' keine Zukunft mehr und darf nur noch individuell trainieren. Nach seiner Einheit mit Co-Trainer Jonas Scheuermann am Montag gab sich Opare kleinlaut. Wie es weitergeht, wisse nur Manager Reuter, so der Rechtsverteidiger.


Am vergangenen Samstag verkündete der FC Augsburg, dass Daniel Opare nicht mehr für den Verein auflaufen werde. Der Rechtsverteidiger wurde suspendiert, weil er die Vereinsführung um Manager Stefan Reuter ​"wiederholt belogen" habe und "mehrfach gegen den Verhaltenskodex innerhalb der Mannschaft verstoßen" haben soll.

Hintergrund war ein Treffen des 27-Jährigen mit dem FC Schalke, das zuvor öffentlich geworden war. Opare hatte im Anschluss offenbar versucht sich rauszureden und erklärte, er habe ​​Schalke-Manager Christian Heidel und Trainer Domenico Tedesco zufällig in Düsseldorf getroffen, als er eigentlich seinen Landsmann Abdul Rahman Baba besuchen wollte.


Der ghanaische Nationalspieler soll nach Informationen von Sport1 kürzlich zu spät zu einer Mannschaftssitzung und zum Training erschienen sein. Hauptgrund für die Suspendierung ist aber das Treffen mit Schalke und die Lügengeschichten des Spielers im Anschluss. "Wegen Kleinigkeiten verabschiedet man keinen Spieler, der durchaus Qualität hat", meinte Reuter dazu.

​​Da Opares Vertrag im Sommer ausläuft und es in Augsburg für ihn kein Zurück mehr gibt, hat ihm der Verein individuelles Training angeboten. Mit Co-Trainer Jonas Scheuermann absolvierte Opare am Montag eine Einheit und meldete sich im Anschluss gegenüber der Bild zu Wort: "Der Verein sagte mir, ich solle trainieren, also trainiere ich, kein Problem. Ich bin nur ein Spieler. Wie es weitergeht, weiß nur Manager Stefan Reuter.“