​Nach dem stillosen Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang kündigte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke Konsequenzen an und versprach, dass sich in Zukunft keiner seiner Sprösslinge mehr aus dem Verein streiken kann. Lob für diese Worte erhielt Watzke nun u.a. von Eurosport-Experte Matthias Sammer.


"Er hat ein wichtiges und gutes Signal gesendet“, betonte Sammer gegenüber Eurosport. "Wir sollten wieder zum Ursprung zurück: Korrektheit und Disziplin. Das ist, was Aki Watzke ansprechen wollte. Wenn der Ursprung nicht funktioniert hätte, hätte es auch niemals an der Börse funktionieren können. Aki wollte das Signal aussenden: Moment mal, zurück zur Einfachheit, zum Ursprung, zur Korrektheit."

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Watzke will ab sofort hart durchgreifen



Watzke kündigte in einem Interview mit der FAZ knallharte Konsequenzen für den nächsten Streik-Profi an:  "Der nächste Spieler, der so etwas macht, wird kläglich scheitern. Der bekommt ein riesengroßes Problem", so der 58-Jährige. Der BVB stand zuletzt in der Kritik, da man sich von seinen Spielern anscheinend auf der Nase herumtanzen lasse. Zwar sei der Revierklub auf die Einnahmen z.B. der Abgänge eines Ousmane Dembélé oder Pierre-Emerick Aubameyang, welche über 200 Millionen Euro generierten, als börsennotierter Klub angewiesen, allerdings könne fehlende Identität, die mit ständigen Spielerabgängen einhergehe, ebenso den Aktienkurs beeinflussen, so Sammer.

Lobende Worte findet der Ex-BVB-Spieler und Trainer jedoch für den inneren Zusammenhalt, den die Borussia ausstrahlt: "Selbst in den bisher sehr schwierigen Phasen. Das zeigt, dass in der Konsequenz dann auch unangenehme Entscheidungen, vielleicht auch materieller Art und Weise zu verstehen sind. Die dem BVB kurzfristig monetär helfen, mittel- und langfristig der Identität des Vereins nicht gut tun. Das Signal von Aki Watzke war nicht nur eine Botschaft, sondern eine Konsequenz."