​​Das Lokal-Derby zwischen Espanyol Barcelona und dem FC Barcelona vom Wochenende  (1:1) wird den Akteuren wohl noch eine Weile im Gedächtnis bleiben: ein Spiel unter schweren Bedingungen, Gerard Piqué, der mit seiner Geste für Aufmerksamkeit sorgte und ​Samuel Umtiti, der sich wegen einer rassistischen Bemerkung beschwerte. Diesbezüglich hat sich der Angeklagte, Sergio García, nun geäußert.


Umtiti wurde nach dem 1:1 gegen Espanyol Barcelona von Gerard Piqué besänftigt und vom Platz geschickt. Der Innenverteidiger des FC Barcelona war wütend, da ihn Sergio García von Espanyol Barcelona mit dem N-Wort beleidigt haben soll. Wie die BBC berichtet, hat sich der 34-jährige Stürmer nun zu den Beschuldigungen geäußert.


"Keineswegs waren meine Absichten rassistisch", hatte García über das soziale Netzwerk Instagram verlauten lassen. "Im Zuge der Anspannung der Partie sagt man eine Menge Dinge, die besser auf dem Platz bleiben sollten", so der Angreifer, der von 1995 bis 2002 selbst in der Jugendakademie des FC Barcelona groß wurde, auch für die Profis auflief, später aber zu Espanyol wechselte.

Espanyol v Levante - La Liga

Hat sich bei Umtiti offenbar schon entschuldigt: Espanyol-Stürmer Sergio García.



Laut spanischen Medienberichten soll García nach dem hitzigen Derby in die Umkleidekabine des FC Barcelona gekommen sein, um sich beim französischen Nationalspieler mit kamerunischen Wurzeln für die Aussagen zu entschuldigen.


García fügte hinzu: "ihr alle wisst, dass meine Frau der Roma-Ethnie angehört und ich in einer Nachbarschaft mit allen Rassen der Welt aufwuchs. Mein Schwager (im übrigen Jhon Córdoba, Anm.), mit dem ich eine beständige Freundschaft pflege, ist ebenfalls ein Afroamerikaner."


García war am Sonntag in der zweiten Halbzeit eingewechselt worden und lieferte die Flanke für Gerard Moreno, die sein Team in der 66. Minute in Führung brachte. Letztlich hatte Piqué mit seinem Ausgleichstreffer in der 82. Minute für das Remis gesorgt.