Im Viertelfinale des DFB-Pokals kommt es am Dienstag zum Bundesliga-Duell zwischen Bayer Leverkusen und Werder Bremen. Vor zwei Jahren konnte Werder an Ort und Stelle gegen die 'Werkself' ins Halbfinale einziehen. Zur Viertelfinal-Revanche kehrt nun offenbar Luca Caldirola zurück ins Werder-Aufgebot.


Das erste von drei Bundesliga-Duellen im DFB-Pokal-Viertelfinale findet am Dienstagabend (20.45 Uhr) in der BayArena zwischen Leverkusen und Werder Bremen statt. An Ort und Stelle konnte die 'Werkself' kurz vor Weihnachten die Liga-Begegnung mit 1:0 für sich entscheiden. Im Pokal heißt es nun 'alles oder nichts': "Für ein Team gibt es kein 'danach' mehr, es gibt nur einen Gewinner", meinte Werder-Coach Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz am Montag.

​​Nach dem​ wichtigen 2:1-Sieg auf Schalke reist Bremen mit guten Erinnerungen an den Rhein. Vor zwei Jahren schlug Werder den aktuellen Tabellenzweiten ebenfalls im Viertelfinale in Leverkusen mit 3:1. "Beide Mannschaften haben sich personell und fußballerisch total verändert. Ich denke nicht, dass der gleiche Ort und die gleiche Pokalrunde eine Rolle spielen werden", sagte Kohfeldt zu dem letzten Pokal-Duell.


Caldirola wieder im Kader


Personelle Veränderungen wird es auf jeden Fall geben. Zum einen ​in der Startelf im Vergleich zum Auswärtssieg auf Schalke. ​Kapitän Zlatko Junuzovic wird "auf jeden Fall" von Beginn an auflaufen, verriet Bremens Trainer am Montag auf der Pressekonferenz. Und auch im 18er-Aufgebot des Tabellen-16. der Bundesliga ist wohl ein altbekanntes Gesicht wieder dabei. Luca Caldirola kehrt offenbar zurück, nachdem er seit Mitte Dezember nicht mehr im Kader der Hanseaten auftauchte.


Der 27 Jahre alte Innenverteidiger reiste mit dem Team nach Leverkusen und wird im Pokal aller Voraussicht nach wieder auf der Bank Platz nehmen. Um Caldirola gab es lange Zeit Spekulationen um einen Abschied im Winter, nachdem er sich unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten zeigte. Am vergangenen Wochenende sammelte er Spielpraxis in Werders U23. Bei der ​2:4-Niederlage gegen Preußen Münster in der dritten Liga spielte Caldriola 90 Minuten in der Abwehrzentrale.

Nun ist der Italiener zurück im Aufgebot bei den Profis. Bislang kann er lediglich einen Einsatz in der Bundesliga vorweisen - am fünften Spieltag stand er beim 1:1 gegen den VfL Wolfsburg in der Bremer Startelf. Seither wartet Caldirola auf seinen nächsten Einsatz. Am Dienstagabend dürfte er zumindest wieder eine Alternative als Einwechselspieler sein.