Der Auftakt ins neue Jahr verlief für Jannes Horn nicht nach Wunsch - und zwar aus zwei unterschiedlichen Gründen. Der Defensivspieler des 1. FC Köln war erst krank und wurde im Anschluss von Stefan Ruthenbeck aufgrund der Transferaktivitäten von RB nicht eingesetzt. "Es war mir ein bisschen zu viel Leipzig", begründete der Effzeh-Trainer seine Entscheidung.


In der Rückrunde absolvierte Jannes Horn bisher noch nicht ein einziges Spiel im Trikot des 1. FC Köln. Warum bremste Ruthenbeck den Mann aus, der zuletzt eine so steile Entwicklung genommen hatte? Diese Frage beantwortete der Trainer laut ​GEISSBLOG.KOELN wie folgt: "Er war zu Jahresbeginn krank. Ich habe ihn hier damals gesehen. Er sah aus wie der Tod. Damit hatte er lange zu kämpfen. Jetzt war hier Leipzig die ganze Zeit Thema. Das war sehr konkret. Und es war mir ein bisschen zu viel Leipzig."

Horn ist zwar erst 21 Jahre alt, doch sollte man einem Fußball-Profi nicht zutrauen können, die Nebenschauplätze auszublenden? Stefan Ruthenbeck bewertete zumindest diesen Einzelfall anders, weil er sich nicht vorstellen kann, "dass ein junger Spieler in so einem wichtigen Spiel wie gegen Dortmund den Kopf dann ganz frei hat". Aus diesem Grund habe man Horn "geschützt und rausgenommen".


Horn bleibt und alle haben sich wieder lieb


Inzwischen ist klar, dass der gebürtige Braunschweiger nicht nach Sachsen wechseln, sondern den Kölnern die Treue halten wird - obwohl er ​angeblich großes Interesse hatte, bei RB eine neue Herausforderung anzunehmen. Dementsprechend dürfte der Weg des Youngsters nun wieder frei sein.

1. FC Koeln v Borussia Dortmund - Bundesliga

Der Effzeh-Coach wollte Jannes Horn nur schützen



Am kommenden Samstag (15:30 Uhr) hätte Ruthenbeck die nächste Chance, den Spieler auswärts bei Eintracht Frankfurt einzusetzen. "Ich habe ihn noch immer gerne, finde ihn noch immer einen tollen Spieler. Das weiß er auch, obwohl er etwas sauer war, dass er nicht dabei war", so der Trainer.