Neun Monate beträgt die Ausfallzeit von Marco Reus inzwischen schon, zuletzt spielte er beim Pokalfinale zwischen dem BVB und Eintracht Frankfurt. Dort erlitt der Offensivstar einen Kreuzbandteilriss, nun könnte seine Rückkehr in den Kader bevorstehen.


Das 3:2 am vergangenen Freitag in Köln war ein kleiner Befreiungsschlag für das Team von Peter Stöger. Mit den drei Punkten hält man Kontakt zu Platz zwei und hat sich selbst auf den vierten Rang verbessert. Zudem ist die Mannschaft unter dem österreichischen Coach in diesem Jahr nach wie vor ungeschlagen. Nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen keine Selbstverständlichkeit.


Beim Trainingsauftakt an der Strobelallee gab es dann heute gleich weitere gute Nachrichten. Wie reviersport.de schreibt, steht wohl auch Marco Reus nach seiner langen Leidenszeit vor einer Rückkehr in den Kader beim Spiel gegen den Hamburger SV am kommenden Wochenende. „Ob er gegen den HSV in den Kader zurückkehrt, wird die Trainingswoche zeigen“, erklärte Sportdirektor Michael Zorc. „Wir können es kaum erwarten, er kann es kaum erwarten. Seine Trainingsleistungen sind herausragend.“


Auch Peter Stöger zeigte sich vorsichtig zuversichtlich, bremste aber auch gleichzeitig die Euphorie: „Wir werden das in Absprache mit der medizinischen Abteilung und ihm selbst besprechen, weil er seinen Körper am besten kennt. Er selbst würde am liebsten schon jetzt helfen. Wir müssen mal schauen, wann es soweit ist. Aber es sieht soweit gut aus.“


Zuviel soll man aber nach der neunmonatigen Pause nicht vom Nationalspieler erwarten. „Er ist ein Spieler, der außergewöhnliche Qualität hat. Aber man darf nicht sofort Wunderdinge erwarten. Ich will ihm nicht den Rucksack umhängen, die Spiele für uns gewinnen zu müssen. Aber klar: Wenn er zurückkommt, freuen wir uns.“ Die nächsten Tage werden weitere Erkenntnisse über den Fitnessstand von Marco Reus liefern. Bis dahin ist noch etwas Geduld gefragt.