Bereits beim 0:0 in Freiburg wurde Julian Baumgartlinger schmerzlich vermisst. Aktuell ist fraglich, ob er Bayer 04 Leverkusen im DFB-Pokal-Spiel gegen Werder Bremen (Dienstag, 20:45 Uhr) wieder zur Verfügung stehen wird. Der Österreicher lag zuletzt aufgrund einer Virusinfektion flach.


So ein Infekt kann schon eine recht kräftezehrende Herausforderung sein. Daher gab sich Bayer-Trainer Heiko Herrlich in der abschließenden Pressekonferenz auch zurückhaltend, was die Personalie Julian Baumgartlinger angeht: "Ob Baumgartlinger im Kader ist, müssen wir nach dem Infekt abwarten." In unserer ​voraussichtlichen Aufstellung haben wir den Routinier zunächst nicht berücksichtigt.

Einen Hoffnungsschimmer gibt es jedoch, da sich der defensive Mittelfeldspieler laut Herrlich "auf jeden Fall besser fühlt". Der Zeitpunkt seiner Krankheit hätte kaum schlechter sein können. Schließlich hatte sich der der 30-Jährige gerade erst von einer Oberschenkelverletzung erholt, die er sich im Spiel gegen seinen Ex-Verein Mainz 05 zugezogen hatte.


Erst der Oberschenkel, dann der Infekt


Ausgerechnet als er sich auf dem Weg zurück ins Team befand, wurde er von dem hartnäckigen Infekt heimgesucht. Vor der Partie beim SC Freiburg hatte Herrlich erklärt: "Julian Baumgartlinger wäre wahrscheinlich wieder rechtzeitig fit geworden, seine Entwicklung war gut. Gestern hat ihn aber eine Grippe lahmgelegt. Damit er keinen ansteckt, bleibt er zu Hause."

Bayer 04 Leverkusen v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

Immerhin konnte Baumgartlinger seine Verletzung aus dem Mainz-Spiel auskurieren.


Blickt man auf die Bilanz gegen Werder Bremen, kann Herrlich jede Hilfe gebrauchen. Bereits 2015/16 trafen diese beiden Teams im Viertelfinale des DFB-Pokals in Leverkusen aufeinander. Damals gelang den Grün-Weißen durch ein 3:1-Auswärtssieg der Sprung ins Halbfinale. Besser lief es aus Sicht der Werkself am 16. Spieltag dieser Saison, Bayer 04 siegte - mit Baumgartlinger - 1:0.