Der FC Barcelona muss wohl um Abwehrchef Gerard Piqué bangen. Der 31-Jährige klagte nach dem 1:1-Remis in der "Wasserschlacht" gegen Stadtrivale Espanyol offenbar über Schmerzen im Knie. Eine Untersuchung soll schnell Klarheit schaffen. Piqués Ausfall wäre vor dem Champions-League-Duell mit dem FC Chelsea am 20. Februar ein herber Schlag.


Im dritten Stadtderby innerhalb von zwei Wochen hat Gerard Piqué den FC Barcelona vor der ersten Saison-Niederlage bewahrt. Der Innenverteidiger erzielte ​gegen Espanyol den späten 1:1-Ausgleich in der 82. Minute. Angesichts von bereits neun Punkten Vorsprung auf Verfolger Atletico Madrid hätte Barça selbst eine Niederlage verkraften können.


Superstar Lionel Messi wurde von Trainer Ernesto Valverde geschont und erst nach knapp einer Stunde eingewechselt. Der Argentinier bereitete Piques Ausgleichstreffer per Freistoß vor - es war bereits sein elfter Liga-Assist. 20 eigene Treffer kommen nach 22 Spieltagen noch hinzu.


Messi ist derzeit in Gala-Form. In La Liga ziehen die Katalanen einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze. Deutlich enger könnte es im Achtelfinale der Champions League zugehen. Barça muss sich gegen den amtierenden englischen Meister FC Chelsea durchsetzen. Neben Messi kommt es dann auch auf Abwehrchef Piqué an. Der spanische Welt- und Europameister durfte sich zwar über seinen zweiten Saisontreffer freuen, im Anschluss plagten den 31-Jährigen aber wohl Knieprobleme.

Laut Alfredo Martinez, Mitarbeiter beim spanischen Radiosender Onda Cero wurde Piqué am Montag untersucht, nachdem er über Schmerzen im Knie geklagt habe. Es würden leichte Zweifel hinsichtlich eines Einsatzes beim Champions-League-Hinspiel an der Stamford Bridge bestehen (Dienstag, 20.2., 20.45 Uhr). Genauere Angaben wurden allerdings nicht gemacht.