​Nach dem 2:0-Sieg seiner 'Red Devils' inklusive Premierentor von Neuzugang Alexis Sanchez hätte José Mourinho eigentlich rundum zufrieden sein können - doch der Portugiese wäre nicht er selbst, wenn er nichts zu kritisieren gehabt hätte. 


Mal sind es eigene Spieler, mal die Medien, ​mal ein Kollege - wenn José Mourinho spricht, bekommt nicht selten irgendjemand sein Fett ab. Diesmal sind es - mal wieder - die eigenen Fans, die wegen der stillen Atmosphäre im Old Trafford ins verbale Fadenkreuz des Portugiesen geraten sind. 


"Es ist nicht Portsmouth"


Nach der Partie gegen den von David Wagner trainierten Aufsteiger wurde Mourinho zum Heimdebüt von Alexis Sanchez befragt und antwortete auf typische Art und Weise. Der Chilene habe das Match sicher genossen, denn auch wenn das 'Old Trafford' ein leises Stadion sei, habe es doch einen großen Platz und einen guten Rasen, auf dem sich die Spieler wohlfühlten.


Auf die Frage, wie er den Teil mit dem leisen Stadion meine, sagte der 55-Jährige: "Es ist nicht Portsmouth. Ich kann mich noch gut an Portsmouth erinnern. Ein sehr kleines Stadion, aber die Stimmung war atemberaubend. Hier ist es etwas leiser und nicht so enthusiastisch. Aber die Mannschaft spielt gerne zuhause."


Es war nicht das erste Mal, dass sich Mourinho negativ über die Stimmung im 'Theater der Träume' äußerte. Die Fangruppierung 'Manchester United Supperters' Trust' hatte dem Portugiesen deswegen sogar ein Treffen angeboten, das er jedoch ablehnte.