Mergim Mavraj ist einer der großen Verlierer des Trainerwechsels beim HSV. Unter Bernd Hollerbach spielte der Innenverteidiger noch keine Minute. Aufgrund der Gelb-Rot-Sperre von Kyriakos Papadopulos könnte beim Gastspiel des Bundesliga-Dinos in Dortmund allerdings Mavrajs Stunde schlagen. 


Seit der frühere Würzburger Chefcoach Bernd Hollerbach das Sagen beim HSV hat, sind die 'Rothosen' noch ungeschlagen. Zunächst trotzten die Hamburger dem Champions-League-Aspiranten Leipzig in dessen Stadion einen Zähler ab, nun gab es nach Rückstand ein 1:1 gegen Hannover 96. Im Abstiegskampf ist das eigentlich zu wenig, aber immerhin die Moral in der Mannschaft scheint zu stimmen.


Man kann also durchaus von einem kleinen Aufschwung sprechen, doch es gibt wie bei jedem Trainerwechsel auch Verlierer. Einer davon ist Mergim Mavraj. Unter Markus Gisdol war der Albaner noch uneingeschränkter Stammspieler, führte den HSV gegen Köln gar als Kapitän auf den Platz. Seit Gisdols Entlassung hat er jedoch keine Minute mehr gespielt.


Das könnte sich am Samstag ändern, wenn die Hamburger bei Borussia Dortmund antreten. Kyriakos Papadopulos, unter Hollerbach als Abwehrchef gesetzt, sah beim ​Unentschieden gegen Hannover in der Nachspielzeit die Ampelkarte und verpasst das Gastspiel beim BVB. Es bedarf also eines Ersatzes, und genau den könnte Mavraj im Signal-Iduna-Park geben. Sollte der 31-Jährige seine Sache dann gut machen, könnte er sich für weitere Einsätze empfehlen - seine Routine würde den Hamburgern im Abstiegskampf sicher gut tun.