​Am Sonntagnachmittag kassierte Eintracht Frankfurt in Augsburg eine verdiente ​0:3-Niederlage. Einziger Lichtblick aus Sicht der Hessen war das Comeback von Marco Fabian. Der Mexikaner meldete sich nach rund sechsmonatiger Verletzungspause wieder zurück.


Ende Mai bestritt Fabian sein letztes Pflichtspiel für die Eintracht. Im DFB-Pokal-Finale gegen Borussia Dortmund (1:2) stand der offensive Mittelfeldspieler knapp 80 Minuten auf dem Platz. Seit Ende Juli fehlte der 28-Jährige verletzungsbedingt. Aufgrund anhaltender Lendenwirbel-Probleme musste sich der Mexikaner einer Bandscheibenoperation unterziehen. Im Januar kämpfte sich der Rechtsfuß wieder an die Mannschaft heran. Beim Gastspiel in Augsburg wurde Fabian in der 67. Spielminute für Kevin-Prince Boateng eingewechselt.

"Natürlich ist es nicht so gelaufen, wie ich mir das zu meinem Comeback gewünscht habe", wird der Offensivspieler vom Onlinemagazin SGE4EVER zitiert. "Aber so ist halt Fußball. Ich bin trotzdem dankbar, weil es für mich dennoch ein besonderer Tag war, dass ich nach sechs Monaten auf den Platz zurückkehren konnte." Via Twitter bedankte sich der mexikanische Nationalspieler unter anderem bei den Ärzten, den Mannschaftskollegen, seinen Freunden und seiner Familie. "Ich bin dankbar für die neue Chance, das zu tun, was ich liebe. Es ist ein Neuanfang", schrieb Fabian. 

Sportdirektor Bruno Hübner hatte für den Rückkehrer viele lobende Worte übrig. "Bei Marco Fabian hat man gesehen, dass er gut zurückgekommen ist", betonte der 57-Jährige. "Die Ballsicherheit hat uns zum Schluss gut getan. Von daher ist das wieder eine gute Alternative." Fabian selbst fühlt sich nach seinem Comeback "sehr fit und bereit für die kommenden Aufgaben". Am Mittwochabend steht für die Eintracht das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den 1. FSV Mainz 05 auf dem Programm. 

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