​Auf der Insel wird seit Wochen darüber spekuliert, dass Antonio Contes Zeit beim FC Chelsea im Sommer zu Ende gehen könnte. Nun hat sich der Italiener, der bei den 'Blues' noch bis 2019 unter Vertrag steht, zu den Gerüchten um seine Person geäußert.


Wie die BBC berichtet, ist Conte von der anhaltenden Diskussion um seine Zukunft genervt und würde sich wünschen, dass die Chelsea-Verantwortlichen ihr öffentlich entgegen treten. "Ein öffentliches Statement gegen diese Spekulationen würde mich freuen," so der 48-Jährige. Mit einer offiziellen Erklärung gegenüber den Medien könnten die Vereinsbosse das Gerede um eine Entlassung im Sommer beenden.


Conte selbst sieht sich trotz der bisher durchwachsenen Saison bis zum Ende seines Vertrags an der Seitenlinie der 'Blues' - und vielleicht sogar darüber hinaus. Schließlich täten er und sein Team "alles für den Verein, und wenn die Verantwortlichen das sehen und meinen Vertrag verlängern wollen, dann können wir darüber sprechen, wieso nicht?"


Ein öffentliches Vertrauensbekenntnis seitens des Chelsea-Vorstands würde Conte auf jeden Fall mehr Ruhe geben, um die angestrebte Champions-League-Qualifikation unter Dach und Fach zu bringen. Dabei würde es auch helfen, wenn er sich selbst ab und an etwas zurückhalten würde. Erst letzte Woche hatte der Italiener selbst Öl ins Feuer gegossen, als er öffentlich moniert hatte, ​nicht in Chelseas Transferaktivitäten involviert zu sein. Vielleicht sind es ja solche Auftritte, die die Bosse davon abhalten, ihrem Coach demonstrativ das Vertrauen auszusprechen.