​Bis zum Deadline-Day deutete vieles darauf hin, dass RB Leipzig sich die Dienste von Umaro Embalo sichern würde. ​Der Wechsel des 16-Jährigen von Sporting Lissabon scheiterte jedoch auf der Zielgeraden. Nun wurde öffentlich, dass sich der Deal auch für den Berater des Youngster extrem gelohnt hätte.


Die Sachsen waren sich mit dem portugiesischen Traditionsverein weitestgehend handelseinig und hätten für den 16-jährigen Offensivspieler stolze 20 Millionen Euro locker gemacht. Der Transfer des Shootingsstars soll am Ende jedoch an den Vorstellungen von Catio Balde, dem Agenten vom Embalo, gescheitert . 


Laut Informationen von O Jogo, soll Balde 2,5 Millionen Euro für sich selbst reklamiert haben. Besonders pikant: Der Berater wollte das Geld bereits vor dem obligatorischen Medizincheck einstreichen.

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hatte bereits kurz nach dem geplatzten Deal gegenüber der BILD klar zum Ausdruck gebracht, dass man sich nicht auf derartige Machenschaften einlassen wolle. "In dem Fall hat der Transfer nicht geklappt, weil wir entschieden haben, die Reißleine zu ziehen. Auch wir bewegen uns innerhalb von Leitplanken. Wir wollen nicht zum Spielball von Beratern und anderen Klubs werden, sondern das Heft des Handelns in der Hand behalten", so der 42-Jährige.


Anstelle des Portugiesen hatten die Bullen am letzten Tag des offenen Transferfensters den englischen Linksaußen Ademola Lookman vom FC Everton ausgeliehen. Bei seinen Debüt für die Leipziger, war der 20-Jährige mit seinem ​Siegtreffer zum 1:0 auch prompt der Matchwinner.