Sandro Schwarz wird im deutschen Trainerbusiness eine große Zukunft prophezeit. Auch, wenn es mit Mainz 05 derzeit nicht wirklich nach Plan läuft, genießt er hohes Ansehen. Vor gut zwei Jahren hätte der Übungsleiter aber auch bei Eintracht Frankfurt landen können.


Bevor Niko Kovac im Frühjahr 2016 bei Eintracht Frankfurt einen Vertrag als neuer Cheftrainer unterzeichnet hatte, war auch Sandro Schwarz einer der Kandidaten, der den vakanten Posten hätte künftig ausfüllen können. Das berichtet der kicker in seiner heutigen Montagsausgabe. Zu einer Übereinkunft ist es aber nicht gekommen.


Das lag laut dem Bericht daran, dass bei der SGE nicht alle Entscheider restlos von Schwarz überzeugt waren. Im Zuge dessen entschied sich der heute 39-Jährige, dem Adlerklub eine Absage zu erteilen. Somit sammelte er weiterhin Sporen in der U23-Mannschaft des FSV Mainz 05, mit der er in der vergangenen Saison jedoch von der Dritten in die Regionalliga abstieg.

1. FSV Mainz 05 v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Sandro Schwarz ist seit sieben Monaten bei M05 im Amt


Mit 20 Punkten belegen die Nullfünfer derweil den Relegationsplatz. Trotz alledem erfährt Schwarz, ​der am Bruchweg einen Vertrag bis 2020 besitzt, uneingeschränkte Rückendeckung. Stefan Hofmann, der ehemalige Leiter des Nachwuchsleistungszentrum und neuerdings gewählter Mainzer Vereinspräsident, hat einen guten Draht zu Schwarz.


„Wir kennen uns lange“, sagt der Manager. „Ich schätze Sandro als Menschen, weil er authentisch und ehrlich ist; und als absoluten Fachmann, weil er im Nachwuchsbereich ein Vordenker war.“ Mainz sei ein Verein, der mittel- und langfristig denken müsse, führt Hoffmann aus. „Sandro ist der richtige Mann dafür. Er kann dem Verein wieder ein Gesicht geben.“