Die Nachwehen, die die Streitigkeiten um Pierre-Emerick Aubameyang verursachten, werden wohl noch einige Zeit zu spüren sein. Vergessen machen soll den Gabuner Michy Batshuayi, der vorerst auf Leihbasis für Borussia Dortmund stürmt. Bereits vor vier Jahren gab es Interesse, eine Verpflichtung wurde jedoch ausgeschlagen.


Gleich in seinem Debütspiel für Borussia Dortmund hat sich Michy Batshuayi in die schwarz-gelben Fanherzen geschossen. Beim 3:2 am vergangenen Freitag über den 1. FC Köln erzielte der Ersatz für den zum FC Arsenal abgewanderten Pierre-Emerick Aubameyang zwei Tore und lieferte obendrein einen Assist.


Auf Batshuayi, ​der ohne Kaufoption bis zum Ende der laufenden Saison vom FC Chelsea ausgeliehen ist, haben die Dortmunder Verantwortlichen bereits vor vier Jahren ein Auge geworfen. Laut dem kicker testete der BVB im Januar 2014 im Trainingslager von La Manga eigens wegen dem Angreifer gegen dessen Ex-Klub Standard Lüttich. Zu einem Wechsel an die Strobelallee kam es aber nicht.

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Michy Batshuayi feierte ein erfolgreiches BVB-Debüt


Der damsl 20-Jährige soll dem BVB-Management zu jung und unreif erschienen haben. Für sechs Millionen Euro wechselte Batshuayi zu Olympique Marseille, von wo aus es für knapp 40 Millionen Kaufsumme zu den Blues nach London ging. Dort hatte er wiederum keine regelmäßige Spielzeit unter Teammanager Antonio Conte, weswegen er sich zu einer Ausleihe in die Bundesliga entschied.


Batshuayi hatte durchaus freie Auswahl, was seine Zukunft in den kommenden Monaten anging. ​Neben dem FC Sevilla hatte auch die AS Monaco, die AS Rom sowie Tottenham Hotspur die Fühler ausgefahren. Seine Wahl fiel schließlich auf den BVB, bei dem er gleich im ersten Spiel überzeugte. „Schwarz und Gelb waren immer meine Lieblingsfarben“, kommentierte Batshuayi nach dem Spiel mit einem Augenzwinkern.