​Kerem Demirbay war erst von einer Oberschenkelverletzung zurück gekommen, jetzt droht dem Leistungsträger im Mittelfeld der Kraichgauer ein noch längerer Ausfall: nach einem unglücklichen Foul von Hertha-Verteidiger Jordan Torunarigha wird Demirbay sechs bis acht Wochen ausfallen, so heißt es. Viel Trubel herrschte dementsprechend auch in den sozialen Netzwerken.


Wie nach dem 1:1 der TSG gegen die Berliner bereits berichtet worden war, musste Kerem Demirbay nach einer unglücklichen Aktion von Jordan Torunarigha den Platz schwer verletzt verlassen und ​zog ​sich eine Außenband-Ruptur und einen Syndesmoseband-Anriss zu. Laut Informationen der Bild wird der 24-Jährige sechs bis acht Wochen nicht in das aktive Geschehen eingreifen können.

Eine Reaktion nach dem Spiel folgte via Instagram auch aus der Kabine der TSG. Der Post wurde mit den folgenden Worten versehen: "Lieber Kerem, die gesamte TSG-Familie wünscht dir gute Besserung und eine schnelle Genesung!"


Eine vernünftige Geste kam auch vom 'Übeltäter', dem deutschen U-20-Nationalspieler Torunarigha selbst. Dieser entschuldigte sich nämlich, ebenfalls via Instagram, beim Opfer Demirbay für das Vergehen.

Der Post hierzu lautete: "Ich möchte mich hier beim Verein, aber auch beim Spieler Demirbay entschuldigen. Es war nicht meine Absicht dich zu verletzen. Ich wünsche dir eine schnelle Genesung und hoffe, dass du schnell wieder fit wirst!" Auf diese Bekundung wiederum nahm Demirbay selbst Bezug, der sich via Facebook äußerte.

Böses Blut scheint nach dieser Aktion also nicht zu fließen. Demirbay hatte sich bereits in der 15. Minute der Bundesliga-Partie nach dem besagten unabsichtlichen Tritt des Verteidigers verletzt und musste von Nadiem Amiri ersetzt werden. Torunarigha hingegen wurde für die Aktion nicht verwarnt.