​Im Grunde ist James Rodriguez mit fünf Scorerpunkten aus drei Spielen erst in diesem Kalenderjahr so wirklich angekommen bei den Münchner Bayern. Zwar konnte die Leihgabe von Real Madrid zwar auch in der Vorrunde temporär überzeugen, aber so wirklich nachhaltig konnte der Kolumbianer die Fans des Rekordmeisters noch nicht verzücken. ​Dies hat sich spätestens seit seinem fulminanten Freistoßtor in Leverkusen geändert.


Und so ist es wenig verwunderlich, dass man sich in München so langsam Gedanken über die Zukunft des 26-Jährigen macht. Zwar gilt Rodriguez‘ Leihvertrag noch bis Sommer 2019, aber bislang war des Öfteren von einer möglichen Rückholoption für Real Madrid schon im nächsten Transferfenster die Rede.

Doch dieser Sorge können sich die Bayern-Fans wohl entledigen. Laut einem Bericht der Marca, der sich auf eine Football Leaks Enthüllung bezieht, ist besagte Klausel nämlich nicht Bestandteil des Leihgeschäftes, anders als üblich. Somit hätten die Königlichen ohne Zustimmung der Bayern keine Möglichkeit, Rodriguez früher als erwartet zurückzuholen.


Ob der Kolumbianer auch über 2019 hinaus Teil des Bayern-Kaders bleiben wird, liegt augenscheinlich nur in den Händen der Bayern-Verantwortlichen. Die Rede ist von einer Kaufoption in Höhe von 42 Millionen Euro. In Anbetracht der ursprünglichen 75 Millionen Euro, die Real Madrid einst an die AS Monaco für die Dienste des Mittelfeldmannes überwies, ein durchaus fairer Preis. Allerdings zahlen die Münchner bereits 13 Millionen Euro für das aktuelle Leihgeschäft.