Der vor einem halben Jahr auf Schalke entlassene Fußball-Trainer Markus Weinzierl galt als Wunschkandidat für die Nachfolge von Hannes Wolf beim VfB Stuttgart. Nach seiner Absage holten die Schwaben dann Tayfun Korkut. Zum wiederholten Mal erklärte der Ex-Schalke-Coach nun, warum er nicht zum VfB gehen wollte und sprach zudem über einen möglichen Wechsel in die Premier League.


Bereits kürzlich hatte Markus Weinzierl bekanntgegeben, dass die Anfrage vom VfB Stuttgart ​nicht zum richtigen Zeitpunkt gekommen war. Für das BR-Format Heute im Stadion wiederholte er nun seinen Standpunkt und verriet weitere interessante Details. 

Offensichtlich hatte der Übungsleiter die Sorge, dass er nach seiner schwierigen Zeit bei Schalke 04 ("Im Nachhinein ist es auf Schalke natürlich nicht glücklich gelaufen.") auch mit den Schwaben einen Rückschlag erleiden könnte.


"Ich glaube, dass England ziemlich interessant ist"


Der Niederbayer machte deutlich, dass "die nächste Station erfolgreich sein sollte". Die Grundvoraussetzung dafür sei seiner Meinung nach, eine Mannschaft nicht mitten in der Saison zu übernehmen - mit einer kleinen Einschränkung. "Aber da bin ich nicht blauäugig. Ich bin nicht hundertprozentig sicher, dass es im Sommer dann klappt mit der Vorbereitung", so Weinzierl.

FC Schalke 04 v Ajax Amsterdam - UEFA Europa League Quarter Final: Second Leg

Weinzierl bezeichnete seine Zeit auf Schalke als unglücklich.


Es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass der 43-Jährige nach seiner Enttäuschung mit den Königsblauen der Bundesliga vorerst den Rücken kehren könnte. Sein Objekt der Begierde: die englische Premier League. "Es ist definitiv möglich. Ich glaube, dass England ziemlich interessant ist."